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Fiosfee - 23.07.2006, 16:04
Englisch oder Western?
Ich eröffne hier gleich die Diskussion darüber, was ihr besser findet: Die englische oder die Westernreitweise?
Dabei meine ich jetzt nicht das Sattelzeug, sondern wirklich die Reitweise, sprich: Alles vom Sliding Stop zur Versammlung.
schleichpferdi - 23.07.2006, 16:39
bei mir isse es mittendrin zu viel englisch find ich doof und zuviel western auch
abert in beiden sachen gibt es ja pferdequelerei
leider :cry:
Soraya - 23.07.2006, 16:56
Eine Bekannte von mir Kompiniert sie zwei Reitweisen..alle (!) ihre Pferde gehen sowohl Western als auch Englisch...ich konnt vor einiger Zeit ihrer Hengste reiten und Leute, son ein geiles Pferd das sich sowohl versammeln kann wie sau..als auch Gangverstärkungen drin hat und dann noch ganz gut slidingstop geht habt ihr noch net gesehen :shock:
Und weich zu sitzen! Im maul unendlich nachgibig!
Also wenn ich mal ein pferd habe dann werd ich es auch so machen!
Ach und gelassenheitsprüfung hat der auch abgellegt :wink:
Fiosfee - 23.07.2006, 17:29
Ich bin auch einer, der ins Gelände das Westernzeug drauf macht, aber sonst englisch reitet. Meine Stute kann keine Westerndisziplinen, dafür umso besser englische.
Ich finde auch, in beiden Reitweisen gibts Tierquälerei.
Aber was ich dumm finde, ist, dass viele Leute meinen, GHP machen nur Westernreiter. Ich habe auch schon zwei geführte hinter mir, eine mit Fee und eine mit dem Pferd einer Freundin.
mini-maxi - 23.07.2006, 21:41
also ich rex kann auch englisch und western gehen...ich reite ihn so freizeitmäßig. ich habe englischsattel (leider keinen westernsattel), aber reite ihn mit wetserntrense (halle und wenn ich allein rausgehe). ich kombiniere das auch ein bisschen,m weil ich englisch und western reiten kann. bei jeder reitweise gibt es diverse vorteile :wink:
schleichpferdi - 24.07.2006, 08:17
...und nachteile
shettylover - 24.07.2006, 11:17
ich glaub wenn ich western reiten könnte würd ich das auch tun.so reite ich so freizeit,.manchmel aufm platz auch mal richtig. dressur(na,ja ich versuchs jedenfalls :lol: )aber sonst nur im gelände.habe leider keinen westernsattel,dafür reite ich aber oft ohne und gebisslos...
mini-maxi - 24.07.2006, 12:05
schleichpferdi hat folgendes geschrieben: ...und nachteile
hatte ich in meinem beitrag ganz vergessen :oops: :oops: :oops:
Sunflower - 25.07.2006, 08:23
Ich reite Western und finds gut!
Ich hab auch net vor, Reining zu reiten, vielleicht mal so das ein oder andere Turnier zu bestreiten in Pleasure oder Horsemanship!
Sissii - 26.07.2006, 07:56
Bin früher Westerngeritten und reite jetzt Englisch,ich finde beides gut und im Prinzip ist es doch ganz egal welcher Sattel jetzt frauf liegt hauptsache man versteht sich mit dem Pferd und beide haben Spaß daran!
Sunflower - 28.07.2006, 08:23
ich find,englischreiten steif, deswegen hab ich jetzt endgültig gewechselt!
dakotas taini - 31.07.2007, 14:07
habe gerade dieses thema herausgekramt.
finde es interessant, was ihr so schreibt.
ich reite jetzt schon seit 7 jahren western, aber nur absolut freizeitmäßig.
vorher bin ich ebenfalls 7 jahre dressur geritten.
übrigens laufen gut gerittene westernpferde auch versammelt. die schulung eines westernpferdes geht auch mit biege- und dehnarbeit los, das pferd wird zunächst auch an den zügel gestellt. es muss tief untertreten etc.
das sind so die basissachen am anfang.
so weit ja das gleiche wie beim englischen.
worauf ich aber mal deutlich hinweisen möchte:
westernreiten ist eine signalreitweise, die englische reitweise funktioniert nur mit anhaltenden hilfen.
wenn man beide reitweisen kombinieren möchte, sollte man sich vermutlich am besten auf die hilfegebung mit kurzsignalen begrenzen, denn sonst droht man das pferd zu verwirren und es kommt letztendlich nix gescheites bei raus....
daher halte ich von misch-masch-reiten von unerfahrenen leuten in zumindest einer reitweise, die dann aber beides mischen, sehr unssinnig.
vor und nachteile ergeben sich meiner meinung nach nicht aus der reitweise, sondern kommen von reitern, die richtlinien, pferd und ausrüstung eben richtig oder falsch gebrauchen und beachten.
im grunde kann man beides völlig artgerecht und pferdeschonend praktizieren!
meine meinung :wink:
Schleich_Fan - 01.08.2007, 21:11
Ich reit eig. nur Freizeit aber ich mag Westernreiten i-wie ganz doll. Vorallem wiel da öfter Appys dabei sind (Appys sind tooooooooll ^^)
mini-maxi - 01.08.2007, 22:45
im mom reite ich auch wieder western, aber auch eher freizeitmäßig :D
Maron - 02.08.2007, 10:43
also ich reite eigentlich western,wobei ich mit nina (mein pony) beides machen konnte,da sie ca. 25jahre ein englischpferd war.
jetzt mit meinem pflegepferd reite ich dressur und springen bis sein westernsattel fertig ist.danach stellen wir ihn auch um.
also ich finde es haben beide ihre vor und nachteile.
Mackenziebella - 02.08.2007, 13:07
Ich reite western-freizeit, springe aber auch gern mit meiner Stute. Da sie ja nie eine Ausbildung hatte ist es jetzt im Alter schwerer ihr vernünftig (western-)dressurgrundlagen beizubringen. Wir hängen seit Wochen an den ersten Seitengängen und Anlehnung an den Zügel ist auch immer so eine Sache...
dakotas taini - 02.08.2007, 14:07
aber sowas lässt sich alles noch machen.
als ich meinen damals bekam, galt der als gemeingefährlich und war -obwohl 10 jahre alt- quasi nicht eingeritten ( war bis dato wohl eher nur draufsetzen und rumzerren)...
dauerte ca ein halbes jahr mit der grudnausbildung bei ihm :wink:
zwergl - 03.08.2007, 11:23
dakotas taini hat folgendes geschrieben: übrigens laufen gut gerittene westernpferde auch versammelt. die schulung eines westernpferdes geht auch mit biege- und dehnarbeit los, das pferd wird zunächst auch an den zügel gestellt. es muss tief untertreten etc.
das sind so die basissachen am anfang.
so weit ja das gleiche wie beim englischen.
stimmt, die grundlagen sind die gleichen. was aber klar ist, denn wenn diese sachen nicht gegeben sind, ist ein pferd quasi nicht reitbar.
und alles andere sind ja unterschiedliche "dressur"arten.
viele denken westernreiten ist mehr eine optische sache (sattelzeug etc) und gemütliches rumjuckeln. dabei ist das alles genauso anstrengend, wie klassisches reiten (im allgemeinen englisch reiterei genannt).
und westernreiten ist unter umständen noch viel komplizierter, denn da gibt es viele unterschiedliche reitstile - texas-style, califonia-style etc.
habe ich auch gerade erst erfahren...
die klassische reitweise folgt meist der allgemeinen reitlehre und wird einheitlich "nach schulbuch" gelehrt. bestimmt gibt es da auch einige unterschiede, aber nicht so große, wie beim westernreiten.
ich reite western und hab seit kurzem wieder unterricht. schwerstarbeit :lol:
Sonnenhof - 03.08.2007, 11:47
Auch beim klassischen Reiten gibt es mehrere Lehren und jeder legt auf andere Bereiche den Schwerpunkt.
Ich halte es für müssig, darüber zu streiten, was besser ist. Letztlich geht es doch darum, das Pferd so zu reiten daß es keinen Schaden nimmt, sowohl physisch als auch psychisch, und das ist mit nehezu allen Reitweisen und deren Unterarten möglich.
zwergl - 03.08.2007, 12:02
ich will ja gar nicht streiten :wink: ich glaube auch nicht das western besser ist als englisch, oder andersrum.
also ich kenne mich ja auch nicht sooo gut aus, aber viele hilfen etc. sind in beiden reitweisen sehr ähnlich.
was mich beim western überrascht hat, das eine wendung völlig unterschiedlich ausgeführt werden kann. das waren für mich eben sehr große unterschiede, die ich beim englischreiten noch nicht feststellen konnte.
und stimmt, egal welche reitweise - sie sollte weder für das pferd noch den reiter schmerzhaft sein :lol:
Sonnenhof - 03.08.2007, 12:07
Daß Du Dich nicht streiten wolltest, ist mir schon klar. Ich wollte mit meinem Posting nur mal klar machen daß dieser Faden eigentlich unnütz ist, eben weil jede Reitweise gut sein kann und es dem Geschmack des Reiters unterliegt, welche er wählt und über Geschmack lässt sich schließlich nicht streiten.
Cowgirl - 26.08.2007, 13:37
Ich reite schon seit einigen Jahren Western-Freizeit!
Mir persönlich gefällt das Westernreiten besser (habe früher Englisch geritten), am Westernstall hab ich viel mehr gelernt (Vorhand/Hinterhandwendungen, Rückwärtsgehen etc.), wir waren auch nur wenige in der Abteilung!
Für das Freizeitreiten finde ich die Westernreiteweise besser, da der Sattel bequemer ist - für Ausritte z.B. und die Hilfen nicht konitinuierlich gegeben werden, sondern immer nur kurz, wenn das Pferd reagiert, wird damit aufgehört, das gefällt mir und ich denke auch dem Pferd besser!!
jollyjumper - 25.10.2007, 11:41
Also ich denke, das muss jeder selbst für sich entscheiden.
Es gibt kein richtig und falsch!
Ich bin selbst 7 Jahre englisch geritten (Abteilung) und dann irgenwdann zufällig aufs Westernreiten gekommen.
Hatte dann mal 1 Jahr lang "sporadisch" Westernstunden und jetzt seit 2 WOchen wieder richtig intensive Einzelstunden.
Es ist einfach so, dass mir persönlich das Westernreiten eher liegt... die verschiedenen Disziplinen sprechen mich mehr an und mit der Reitweise komme ich irgendwie besser klar.
Dabei sagt meine Trainerin immer wieder, dass sich die beiden Reitweisen doch sehr ähneln.
Mein erster Westerntrainer hat sogar regelmäßig guten Englischunterricht genommen!
Insofern würde ich sagen, dass man darüber gar nicht diskutieren kann. Jeder so, wie er mag - hauptsache das Pferd muss nicht leiden. Denn "fiese" Reitweisen gibt es sowohl bei den Englischreitern, wie auch bei den Westernreitern!
mini-maxi - 25.10.2007, 19:23
ich reite im mom 1 mal in der woche western (auf inka) und dann auch ab und zu 1 mal in der woche englisch (auf bonito, wenn ich da bin und ihn reiten kann) ;)
jollyjumper - 25.10.2007, 21:42
Man muss aber auch den Unterschied sehen, zwischen "Westernreiten" (dh. auf nem Westernsattel reiten und nie Stunden genommen haben) oder dem "Westernreiten" (dh. man hat Unterricht bekommen und es richtig gelernt)
Ich will dir jetzt nicht unterstellen, dass es bei dir so wäre! Wollte das einfach noch der Diskussion hinzufügen!
mini-maxi - 25.10.2007, 22:08
ja, ich hatte schon viel western-reitunterricht und inka ist western ausgebildet ;)
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