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Anonymous - 10.07.2006, 21:55
Den Preis der Liebe
Der Preis der Liebe
Er mich in seine Arme nahm,
zart und sanft das es dem Winde gleichkam.
Seine Lippen die reinste Sünd,
doch der Versuchung ich konnt nicht wiederstehn!
Es war die wahre Liebe!
Jede Berührung mich tiefer in die Meere trieb,
jeder Kuss mich fester zog in deinen Bann.
Wie ein Stern erschien er mir am Horizont,
nicht willens seiner Macht mich zu erwehren!
Wer konnt erahnen welches Schicksal mir beschert.
So weit entfernt mir schien das Ende.
Die Wahrheit,
nicht alles ist für die Ewigkeit bestimmt!
Der Morgen schien so friedlich,
der Tau der auf den Gräsern lag
und Vögel die zwitscherten ihr Lied,
doch das Lied sollte den Tod bedeuten!
Ich sah sie nicht kommen die Engel der Finsternis,
umgeben von dichtem Nebel.
Ihre Finger sich legten um meine Kehle,
kein Schrei mir konnt entkommen!
Ich kämpfte um der Liebe Willen,
doch vergebens war die Müh.
Die Lider fielen nieder,
Dunkelheit umwog mich sanft!
Konnt mich nicht dem Tod verwehren,
der mich langsam nahm mit sanfter Hand.
Sein Atem kalt,
der letzte Hauch mich nun verließ!
Warum?
Darauf ich ein letztes Mal in seine Augen sah,
noch einmal seine Wärme spürn,
nun ich verstand des Todes müh.
Es war der Preis der Liebe,
denn nun ich zahlen muss!
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