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Der Hausherr - 27.06.2006, 09:46
Die Begegnung mit mir
ich stand in der Kälte des weißen, voller Erwartung der Zusammenkunft des Schicksals,
sehe Leute voller Glücksehligkeit, kein Wort des Unmutes, frage mich im gleichen Moment wie naiv die Welt doch ist,
für gewisse Momente so zu sein als wäre man völlig sorglos, freu mich um so mehr das es mir auch so ging, bis zu jenem Tag
als meine Welt Risse bekam, bröckelte und schließlich in sich zerfiel, nun das ist vorbei, die Scherben sind weggekehrt, gut die
Erinnerung an diese schöne Welt ist noch vorhanden aber mehr auch nicht.
Nun ich wartete auf diese Bekanntschaft die man erst im Ausland kennenlernen muss um Kontakt zu haben, ist wirklich interessant wie das
manchmal so abläuft, schließlich kam sie, einerseits freute ich mich, auf der anderen Seite hatte ich dieses schleichende Gefühl in mir, oder
nennen wir es Angst die Bekanntschaft in irgendeiner Art nicht zufrieden zu stellen, genau das ist der Punkt worüber sich niemand den Kopf zerbrechen sollte,
aber es trotzdem alle tun. Liegt sicher an der heutigen Gesellschaft die alles perfekt machen möchte.
Wir gingen zum Händler der uns für einen hohen Lohn 3 wärmende Getränke in Keramikartigen Gefäßen in die Hände gab, haben zwei, dreimal einen Schluck genommen
dann sollten wir gehen, da die Organisatoren unbedingt die zeitliche Begrenzung einhalten wollte.
Gut, dachten wir, trinken wir geschwind aus und verlassen den Platz voller Illusionen der Geburt der Stunde 0 im Jahre 0.
Nach kurzer Überlegung, ohne zu telefonieren, gingen wir in ein Haus mit mehreren Tischen und dazugehöriger Bestuhlung, setzten uns und bestellten
ein würziges aber dennoch, wohlschmeckendes Getränk, unterhielten uns über vieles, meist politisches oder tauschten Interessen aus.
Nach meiner Frage ob ich mit meinen Gesprächen etwas zäh wirke wurde ich mit 4 Augen betrachtet und es ertönte ein klares NEIN, um so besser
dachte ich und redete weiter, natürlich habe nicht nur ich gesprochen, sondern ich lauschte auch gern den Worten des Gegenüber.
In dieser tollen Runde merkte ich das sich etwas in mir setzte, es war plötzlich alles so klar, merkte das ich immernoch ich bin, das ich mich nicht
vergessen habe, das in mir gab mir die hand und sagte Hallo, ja es war so als ob ich mir selbst die Hand gab, ein suspektes aber dennoch erhabenes Gefühl.
Man ist nie allein wie man vielleicht ab und an vermuten mag, man sieht Dinge die man sonst wahrnimmt aber nicht sieht, auf ein mal findet man es richtig
was geschehen ist und was gerade geschieht, nichts passiert ohne Grund.
Ich meine diesen Grund verstanden zu wissen.
-08.12.2005 Akki-
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