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the uninvited guest - 06.06.2006, 09:21
Schlaf
Träge und wie Blei
sinkt die Nacht auf mich herab
Ein Meer aus Nichts
in dem ich lieber versinke
als darin zu schwimmen
Eingehüllt in Schwärze und Schweigen
So sanft,
dass selbst die zarte Berührung
durch Samtfinger
schmerzhaft wäre
So einsam,
dass selbst mein Körper nur in weiter Ferne
existiert
So sicher,
dass selbst der Mutterleib
einem Schlachtfeld gleicht
Hier verweile ich,
bis der Terror des Erwachens
mich wieder in den Krieg des Daseins peitscht
um erneut
sehnsuchtsvoll
des Todes Bruder zu erwarten
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