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Verfügbare Informationen zu "Bewertungsmaßstab für Bücher"

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Karthause - 16.05.2006, 21:49
Bewertungsmaßstab für Bücher
Mal eine Frage in die Runde:

Welchen Maßstab legt ihr bei der Bewertung der von euch gelesen Bücher an?
Vergleicht ihr die Bücher allgemein, oder vergleicht ihr sie entsprechend ihrem Genre? Legt ihr bei Unterhaltungsliteratur den gleichen Maßstab an wie bei Klassikern?

Ich vergleiche eher nach dem Genre der Bücher. Denn Unterhaltungsliteratur lese ich vorrangig um unterhalten zu werden. Das sollen Klassiker natürlich auch tun, aber von denen erwarte ich von vornherein mehr Anspruch.

Nun bin ich schon auf eure Meinung gespannt. :wink:
Krümel - 16.05.2006, 22:34

Gute Frage, toller Thread, Karthause :D

Ich halte es auch so wie du. Denn ich unterscheide bei meiner Stern-Vergabe auch nach Genre. Man kann schlecht "Die Verschwörung der Engel" (5 Sterne von mir) mit dem "Zauberberg" (5 Sterne) vergleichen, das funktioniert nicht. Aber die beiden Bücher verdienen ihre Sterne :wink:
Cassa Dar - 16.05.2006, 22:35

Verschiedenste Bücher miteinander zu vergleichen ist ja fast unmöglich.
Ich berücksichtige schon das Genre, um festzustellen, welche Bücher meine Hitliste anführen.
Die vielen Jugendbücher, die ich lese, muß ich auch extra werten, da ich als "erwachsener" Leser die Kinder- und Jugendbücher anders empfinde. Viele Bücher sind richtig nett und kindgerecht, bei anderen bin ich fast von dem "pädagogisch wertvoll" abgestoßen. Aber vielleicht bin ich da zu kritisch.
Belletristik lese ich auch wirklich nur zur Entspannung, da liegt meine Meßlatte nicht hoch. :-)

Und die Klassiker sind eben "Klassiker". Da habe ich auch eine gewisse Erwartungshaltung.
Pippilotta - 17.05.2006, 08:38

Gute Frage :!:

Ich bewerte die Bücher auch unterschiedlich nach Genre, und es ist oft gar nicht leicht.

Grundsätzlich gilt als vorrangiger Indikator: "Wie gerne lese ich dieses Buch - freue ich mich heute schon aufs Lesen" - lese ich lieber oder schalte ich lieber den Fernseher ein, (schlimmstenfalls bügle ich lieber :roll: ). Das gilt eigentlich bei allen Büchern.

Bei Krimis ist die Bewertung am einfachsten. Ist er spannend, sind gute Ideen und Überraschungseffekte verarbeitet, ist es stilistisch gut, will ich unbedingt weiterlesen und lasse alles andere liegen und stehen.

Belletristik: hier beachte ich vor allem die Thematik. Reine Love-Stories mag ich nicht, auch wenn sie stilistisch gut sind.

Klassiker sind naturgemäß stilistisch herausragend. Doch auch hier geht es mir darum, wieviel kann ich mir "rausholen", wie wird an die Thematik herangegangen und worum gehts. Viele Klassiker zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch jetzt noch aktuelle Themen behandeln. Die mag ich ganz besonders! Andere wiederum langweilen mich sehr ("Der Idiot"). Auch Liebesgeschichten, getarnt als "Gesellschaftsroman", bei denen es nur um die Befindlichkeiten einzelner Personen geht, kann ich nicht viel abgewinnen ("Stolz und Vorurteil" von J.Austen ist stilistisch sicherlich hervorragend, mich langweilte es aber eigentlich nur).

Die Beurteilung fällt mir oft sehr schwer, sie ist bei mir immer sehr subjektiv und ich verlasse mich da meist auf mein Gefühl.
Karthause - 17.05.2006, 21:29

So langsam bin schon fast nicht mehr erstaunt, dass wir zu solchen Fragen, fast gleiche Ansichten haben.

Ich bin auf diese Frage wieder gekommen, als ich die Rezi für den Untertan schrieb und ihm 4 :stern: gab. Diese Anzahl bekam "Unter dem Teebaum" von mir auch. Da dachte ich, hoppla, geht das jetzt in Ordnung? Wie sehen das die anderen?. Danke für eure Antworten. :wink1:
marilu - 18.05.2006, 09:11

Vieles wurde von euch bereits genannt:

ich bewerte aus dem Bauch heraus. Manchmal frage ich mich auch im nachhinein, war die Bewertung eines Buches gerecht im vergleich zu einem anderen, aber dann denke ich mir, dass es schon passen wird.

Ich finde es auch wichtig, nach Genres zu werten. Es gibt z. B. Liebesromane, die mir schöne Lesestunden bereitet haben und ich mich hinterher rund um wohlfühlte. Diese Geschichten fürs Herz sind ziemlich vorhersehbar und einfache Unterhaltung, aber dürfen sie deshalb nie über 2-3 Sterne erhalten, damit sich die "gute" Literatur von ihnen abheben kann?! Ich glaube kaum! :abgelehnt: Das wäre dann doch zu einfach!

Ich versuche mich bei der Bewertung auf folgende Punkte zu beziehen:

- Inhalt (logisch, nachvollziehbar)
- Sprache
- bei mir hervorgerufene Gefühle

Extrapunkte gibt es, wenn mich ein Roman so anregt, dass ich mehr zu dem Thema wissen möchte und anfange zu rechererchieren. Oder wenn es sehr bemerkenswerte Textstellen gibt, die ich mir notiere, weil sie so schön, lakonisch oder besonders sind.

Manchmal weiß ich schon nach der Hälfte, welche Bewertung ich abgebe, manchmal brauche ich länger! :lol:
Pippilotta - 26.06.2006, 14:18

Ich habe jetzt so einen Fall, bei dem ich absolut nicht weiß, wie ich das Buch bewerten soll.

Es handelt sich um Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F.

Stilistisch furchtbar, inhaltsmäßig grauenhaft, abstoßend, ekelerregend, v.a. deshalb, weil es sich um eine wahre Geschichte handelt.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, dennoch musste ich Pausen einlegen, um das alles zu verdauen.

Für mich sehr schwierig, diesem Buch eine Note zwischen 1 und 5 zu vergeben.
Krümel - 26.06.2006, 14:52

@ Pippilotta

Bewerte es doch einfach mit nicht bewertbar, weil es eben biographisch, aber dennoch grauenhaft und abstoßend sowie anziehend ist. Oder einfach mit:

:stern: / :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :mrgreen:
Karthause - 26.06.2006, 17:55

Bei der Bewertung von "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" habe ich auch schon überlegt, wie ich da entscheide. Aber bei mir ist entscheidend, ob mich persönlich ein Buch berührt. Das ist bei diesem so, ich fand es genau so wie du, ich habe fast alle Gefühle in diesem Buch durchlebt, deshalb kommt es bei mir in der Bewertung schon mal ganz gut weg. Der Stil ist natürlich unter aller Kanone, aber ich könnte mir dieses Buch auch nicht in feinst ausgefeiltem Stil vorstellen. Dann wäre es unglaubwürdig und hätte genau die von dir genannten Emotionen nicht ausgelöst. Von mir erhält das Buch 4 Sterne. Auf den 5. Stern verzichte ich, weil mir das Vorwort gar nicht zusagte :evil: . Anstelle dieses Vorwortes hätte ich gern eine Einschätzung, meinetwegen auch von dem, der das Vorwort verzapft hat, was Ende der 70-er Jahre möglich gewesen wäre, um Christiane F. mit professioneller Unterstützung aus diesem Elend zu holen. Das hätte aus meiner Sicht, die ganze Geschichte abgerundet.
Pippilotta - 26.06.2006, 18:02

danke, @ Krümel, das wäre eine Idee. Ich habe auch schon überlegt, einzelne Aspekte separat zu bewerten!

@Karthause: ja, deine Meinung stimmt mit meiner im Großen und Ganzen überein! Mirhat es beim Vorwort auch regelrecht alle Haare aufgestellt. Do globale Verurteilungen und lehrmeisterhafte Schuldzuweisungen, das kann keinesfalls eine Lösung sein.

Zitat: was Ende der 70-er Jahre möglich gewesen wäre, um Christiane F. mit professioneller Unterstützung aus diesem Elend zu holen.
ja, das wäre sehr hilfreich gewesen! :thumleft:

aber eigentlich gehört das Ganze ja in einen ganz anderen Thread :?
Karthause - 26.06.2006, 18:36

Pippilotta hat folgendes geschrieben:
aber eigentlich gehört das Ganze ja in einen ganz anderen Thread :?

Nur in welchen? Zeitgenössische Literatur? Biografien? Sonstiges?
Pippilotta - 26.06.2006, 18:42

Gute Frage! :idea:

Kinder/Jugendbuch oder Biografien würde ich mal vorschlagen.

"Zeitgenössisch" würde zwar - von den Vorgaben her - passen, allerdings wird das Thema für mich nicht zeitgenössisch (hoffentlich!) behandelt.
Krümel - 26.06.2006, 19:34

Wenn Ihr die Christiane (Biographie, denke ich auch) vorgestellt habt, dann kann ich eure Beiträge anhängen :wink:
Katia - 17.07.2006, 16:56

Interessante Frage! Ich habe mir vor einigen Monaten eine Datenbank für meine Bücher angelegt, die natürlich eine Bewertung enthält, weil ich unkreativ bin, benutze ich auch 1- 5 Sterne. Allerdings wird das bei mir nicht sehr aussagekräftig, weil ich fast immer 4 Sterne vergebe :roll:
Einem rein unterhaltenden Werk, ohne irgendeinen literarischen Anspruch, würde ich wahrscheinlich nie 5 Sterne geben, tendenziell vergleiche ich erstmal mit Büchern desselben Autors, oder anderen "ähnlichen" Büchern.

Der Untertan hat bei mir übrigens auch "nur" 4 Sterne bekommen, ich hätte mir ein bißchen mehr Struktur in der Handlung gewünscht, ein klareres Konzept, vielleicht auch ein bißchen mehr Spannung.

Katia
wolves - 22.11.2006, 16:39

Eine sehr interessante Frage :!:

Bekanntlich tue ich mich mit Bewertungen etwas schwer. Nur mal ein Beispiel, ein Krimi sollte für mich unterhaltsam, spannend und halbwegs realistisch sein. Also würde ich so einem Krimi, wenn er alle drei Punkte für mich erreicht hat auch 4 Sternchen geben und wenn er darüber hinaus noch mehr zu bieten hat (was es auch immer sein mochte, z.B. Sprache) würde ich ihm auch 5 Sternchen geben.
Das würde jemand der Krimis gerne liest und andere Bewertungsmaßstäbe hat, wieder anders sehen.

Ich kann mich eurer Meinung nur anschließen, nach Genre zu urteilen. Ich kann einen Klassiker nicht mit einem Krimi à la McDermid vergleichen. :wink: Da habe ich einen ganz anderen Anspruch.

Ich denke, einen Eindruck über eine Rezension kann man sich aus dem Punkt "meine Meinung" rausziehen. Sternchen sind für mich persönlich nur ein ungefährer Haltepunkt. Es kann ja auch sein, dass gerade das was jemand an einem Roman/Krimi/Klassiker nicht gefallen hat, gerade mich anspricht und ich toll fand.
Krümel - 11.03.2007, 20:45

Mittlerweile habe ich mich für folgendes als Maßstab festgelegt:

:stern: Das Buch habe ich nicht zuende gelesen, so schlecht war es :twisted:
:stern: :stern: Man konnte es lesen, mehr aber auch nicht! :roll:
:stern: :stern: :stern: Dieses Buch hatte schon etwas. :-)
:stern: :stern: :stern: :stern: Das Buch hat mir (richtig) gut gefallen :D
:stern: :stern: :stern: :stern: :stern: Das ist ein absolutes Highlight, etwas ganz Besonderes :love:

Dann gibt es eben noch die halben Sterne, wo noch eine Tendenz zum Höheren vorhanden ist.
Und natürlich mache ich weiterhin Unterschiede zwischen Klassiker und Unterhaltungsliteratur, versteht sich :wink:
Karthause - 11.03.2007, 20:53

So verfahre ich eigentlich auch. Schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, dem Ganzen noch ein Gesicht zu geben. :D

:danke:
Krümel - 13.06.2007, 11:27

Bisher haben wir hier die Bücher einfach mit Sternen bewertet, sollen wir das, natürlich nur wer möchte, künftig in Kategorien verfeinern?

Zum Beispiel:

"Der Zauberberg" von Thomas Mann

Sprache: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern:
Anspruch: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern:
Spannung: :stern: :stern: :stern:
Humor: :stern: :stern:

PS Eigentlich müsste es für die Sprache noch einen Zusatzstern geben, da er eben der Meister der Sprache ist :wink:
wolves - 13.06.2007, 17:33

Das wäre mir persönlich dann doch zuviel der Bewertung. Also eher nichts für mich. :oops:
Katia - 13.06.2007, 17:40

Mir ist das eigentlich auch zu detailliert, mir fällt die Bewertung ohnehin schon immer schwer und die meisten dieser Sachen hat man ja in der Rezi stehen. Auch müsste man sich dann für verschieden Kategorien verschieden solcher Unterbewertungen ausdenken, auf Sachbücher beispielsweise ist es wenig anwendbar, bzw. da sind andere Kriterien ausschlaggebender.

Ich denke allerdings, dass überhaupt nichts dagegen spricht, wenn jemand so ein System verwendet, nur für mich ist's nichts.

Katia
tom - 13.06.2007, 18:04

Ich finde Heidis Vorschlag interessant! Vielleicht ist es was komplizierter, aber er wird dem oben Gesagten durch die meisten doch gerecht: dass jedes Buch eigene Kriterien beansprucht! Warum von einem Krimi dasselbe verlangen wie von einem Klassiker? Etc. Ihr habt schon vieles dazu gesagt...
Was mir auffällt bei Bewertungen ist die "falsche" Erwartungshaltung mancher Leser: man erwartet von einem Thriller Tiefgang, oder von einem Erfahrungsbericht eine totale Distanz oder was auch immer.
Ich versuche jedes Buch zu nehmen, wie es ist. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn grosse Leser die Hälfte ihrer Bücher mit zwei Sternen bewerten: entweder sie wissen nicht ihre Bücher auszuwählen oder sie lesen verkehrt! Im BT amüsierte ich mich (oder ärgerte ich mich?), als im "Gelesenfred" jemand schrieb, dass es nun doch wirklich seltsam sei, dass einige "so viele Sterne vergeben". Ja, tut mir leid: ich kann die anderen dann nur bedauern! Da geht es mir ähnlich wie Katia?!

Die Frage ist wohl: wenn ich ein Buch in die Hand nehme sollte ich eine grobe Idee haben, worauf ich mich einlasse...
Karthause - 13.06.2007, 19:20

Ich ignoriere das auch immer bei Filmen. Das ist mir eindeutig zuviel des Guten. Objektiver wird die Bewertung dadurch auch nicht. Ich bin also nicht dafür.
Wirbelwind - 16.06.2007, 01:14

Mit der Bewertung von Büchern tu ich mich eh ein wenig schwer.
Genau genommen müsste man jedes Genre für sich bewerten, denn wie hier schon angesprochen, sind die Kriterien ganz verschieden. Alles in einen Topf zu werfen hieße Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
1-2 Sterne wird man bei mir kaum finden, weil ich das Buch,wenn es so schlecht ist meistens nicht fertig lese. Meine "Lesezeit" ist mir einfach zu kostbar um sie zu vergeuden.
Ansonsten wähle ich gerne Zwischenstufen - also 3-4 oder gebe ein Plus oder Minus.
So ist es auch nicht erstaunlich mehrere Bücher mit gleicher Bewertung in der Monatsauflistung vorzufinden. Die Aussage drüben, dass manche so hoch bewerten, darüber kann man nur den Kopf schütteln.
Man informiert sich doch bevor man ein Buch kauft, somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gefällt hoch.
Wirklich spontan reagiere ich nur bei der Auswahl in der Bücherei. Diese "Leichtsinnigkeit" kostet mich ja kein bares Geld - also kann man experimentieren ohne Einbuße und schlechtes Gewissen.
Liebe Grüsse
Wirbelwind
Krümel - 16.06.2007, 10:34

Wirbelwind hat folgendes geschrieben:
Meine "Lesezeit" ist mir einfach zu kostbar um sie zu vergeuden.

Man informiert sich doch bevor man ein Buch kauft, somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gefällt hoch.

So halte ich es auch, und stimme dem anderen zu.

Ausnahme würde hier vielleicht das Buchprojekt sein, da könnte es durchaus vorkommen, dass man ein "mieses" Buch zuende lesen muss.
Allerdings bekommen Bücher von mir, die ich nicht zuende bringen kann und möchte, einen Stern :wink:
Anonymous - 16.06.2007, 18:53

Ich bewerte Bücher ausschließlich nach meinem eigenen Gefallen und ziehe keine großen Vergleiche zwischen ihnen.
Das richtet sich ja nach meiner Stimmung, ob ich es spannend, edel, romantisch oder sonstwie haben möchte, und da muss ein Buch hineinpassen. Was ziemlich gründliche Recherche verlangt. Wie schon jemand geschrieben hat, ich möchte nicht wertvolle Lebenszeit mit den falschen Büchern vergeuden. (In diesem Sinne hab ich grad wieder eins nur angelesen ins Altpapier befördert)

Ich springe an auf:
*schöne Sprache (ich finde Deutsch eine ganz besonders schöne Sprache!)
*gute Geschichte, die mich nach-denken lässt
*irgendeine Botschaft, die ich gerade brauche (so wie bei den Zwei alten Frauen)
*ein nicht näher bestimmbares "rundes" Gefühl

Daraus leite ich dann meine Bewertung ab - weder professionell noch für andere immer nachvollziehbar... :oops:
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