Hallo,
habe gerade mal wieder eine Diskussion zum Thema Steuern bzw. Besteuerung von Unternehmen bei N-TV gesehen. Zu Gast war Guido Westerwelle von der FDP.
Tja, was mag man dann dazu sagen? Auf der einen Seite bin ich persönlich ja geneigt zu sagen, dass angesichts der steigenden Gewinne der großen Konzerne der Statt mehr Steuern verlangen sollte. Andereseits könnten hohe Steuern aber auch zum Jobkiller werden. Nur wurden die steigenden Gewinne meist auch mit einer Reduzierung des Personals verbunden, bzw. wurden die Ergebnisse veröffentlich und dann gesagt, dass diese Firmen Personal reduzieren wollen.
Als Anhänger des deficit spendings neige eigentlich eher dazu, dass erst einmal eine kräftige Nachfrage bestehen sollte, die dann langsam zu einem Boom führt. Und mit dem Boom eine steigende Besteuerung statt finden sollte. Mit den dann existieren Steuereinnahmen könnte man eine folgende Depression der Wirtschaft abfangen.
Doch derzeit läuft es meiner Meinung nach noch zu sehr in die falsche Richtung. Gute Anfänge sind gemacht, aber mir wird zu sehr an der "falschen" Schraube gedreht. Obwohl ja in einem komplexen System wie der Gesellschaft alles wichtig ist, irgendwie.
Also, was meint Ihr dazu?
