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Bambina - 26.04.2006, 11:30
Finde ich super
Zum Thema Sprachen gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Ich persönlich finde es nicht schlecht, dass die Schulen erkannt haben, dass Fremdsprachen in der heutigen Zeit überaus wichtig sind und Englisch schon ab der 1. Grundschulklasse gegeben wird. Aber was gibt es vor der 1. Klasse?? Warum nicht schon im Kindergarten?? Warum öffnen wir unsere Augen nicht und schauen uns mal andere Länder an, wie die das machen? Funktioniert es nur bei uns nicht? Ich glaube, dass ich mehr Bezug zu Sprachen hätte, wenn ich im Kindergarten spielerisch mit Fremdsprachen in Berührung gekommen wäre. Jetzt muß ich büffeln und mir jede Grammatik und Vokabeln mühsam in das Gedächtnis zwängen und vor dem Sprechen erst alles zurechtlegen, bevor ich losspreche. Für mich ein absoluter Hemmschuh. Meinen Kindern wünsche ich mehr Möglichkeiten Fremdsprachen spielerisch und leichter zu erlernen. Denn ich weiß nicht, was sie später mal werden wollen. Auf jeden Fall schadet es nicht, denn Kinder sind wie Schwämme und saugen alles Wissen in sich auf. Wenn sie älter werden, dann haben sie keine Lust mehr.
Bambina :) :)
Marco Wenzl - 19.06.2006, 11:03
Früher und öfter ist besser für später
Auch ich finde, dass es sinnvoll ist sich beim Thema Fremdsprachenerwerb bereits auf die Vorschulzeit zu orientieren. Wie durch den Vortrag von Professor Piske klar wurde, ist außer dem frühen Beginn auch qualitativ hochwertiger Input (am besten Muttersprachler als Erzieher) über einen konstanten zeitraum und der ständige Gebrauch der "neuen" Sprache Voraussetzung für einen erfolgreichen Fremdsprachenerwerb.
Das heißt, dass 1 Stunde Englisch pro Woche in der Grundschule (das ist besser als gar nichts, aber) nicht so wertvoll ist wie von vorneherein den Immersionsansatz zu wählen.
Das Wichtigste dabei, um die Kontinuität zu gewährleisten, wäre einen Verbund zwischen einer Kindertagesstätte, einer Grund-/Hauptschule und den weiterführenden Schulen zu schließen. In all diesen Einrichtungen könnten Immersionsgruppen/-klassen als Zusatz zu normalen Regelklassen angeboten werden. Ich denke, dass in der heutigen Zeit die Profilbildung von Bildungseinrichtungen ein wesentlicher Punkt im eigenen Lastenheft sein sollte, also warum nicht bilinguale Zusatzangebote nach dem Immersionsprinzip?!?
Weingarten hätte für solche Vorhaben auch einen großen Vorteil, nämlich die Pädagogische Hochschule, die solche Projekte wissenschaftlich begleiten könnte, direkt vor der Haustür.
Ein Immersionsprojekt in Oberschwaben würde die Hochschulstadt Weingarten in einem neuen Glanz erstrahlen lassen.
:idea:
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