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Verfügbare Informationen zu "ÖSV Herren 07/08"

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Thomas - 04.12.2007, 10:14
ÖSV Herren 07/08
So, die Saison ist nun auch hier eröffnet...

War überrascht vom gestrigen Super-G. Hab´s vorallem erst heut erfahren! Gratuliere.
Mir taugt´s das der Benni da auch shon so stark is, aber auf die Schweizer (Cuche, Albrecht) müss ma heuer aufpassen, nachdem sich der Svindal (mein herzliches Beileid übrigens) schon selber aus dem Verkehr gezogen hat....

@Herminator: das könnte sein traurigster Winter werden...ich fände es noch stark, wenn er gleich zurücktritt...das bringt doch nichts mehr...
Clemi - 04.12.2007, 17:51

Der Herminator soll seinen Spaß haben und den hat er auch. Meinetwegen kann er ewig weiter fahren.
Joschi - 05.12.2007, 00:52

raich 4 ever =)
Papa Bouba - 05.12.2007, 12:46

ich find die kirchgasser süß
Papa Bouba - 04.03.2008, 14:13

Lanzinger wird der Unterschenkel amputiert...
solche Versager...dort wird nie wieder ein Rennen gefahren...und Schuld ist nur der nichtvorhandene Hubschrauber...echt schrecklich.
laola1.at hat folgendes geschrieben:
"Der Zeitfaktor ist das entscheidende Um und Auf!"

Dr. Trost klagt bei LAOLA1 an: "Amputation ist Folge einer Schweinerei!"

Oslo - "Die Bemühungen der Ärzte haben nichts genützt, die Verletzungen waren einfach zu schwer!"

Alpin-Direktor Hans Pum unter Schock, genau wie die gesamte Ski- und Sport-Welt.

Matthias Lanzinger musste nach seinem schweren Sturz im Super G von Kvitfjell der linke Unterschenkel amputiert werden.

"Geht um Minuten!"

Die letzte Konsequenz einer folgenschweren Pannenserie, einer Verkettung unglücklicher Umstände.

"Der Abtransport war eine Riesen-Schweinerei! Bei einer Gefäßverletzung geht es um Minuten", klagt Dr. Artur Trost im Gespräch mit LAOLA1 an.

Der Herminator-Doc spricht über Pannen bei der Ersten Hilfe, die Gründe für die Amputation und fordert auch psychologische Betreuung für Matthias Lanzinger.


LAOLA1: Seit Sonntag bangte die Ski-Welt um Matthias Lanzinger, jetzt muss der linke Unterschenkel amputiert werden. Was ist da schief gelaufen?

Dr. Artur Trost: Der Abtransport war einfach eine Riesen-Schweinerei. Das muss man doch stark kritisieren, denn nur deshalb konnte es überhaupt so weit kommen. Weil bei Gefäßverletzungen geht es nicht um Stunden sondern um Minuten, bis man den Patienten auf den OP-Tisch bringt.

LAOLA1: Bei Lanzinger hat es sechs Stunden vom Sturz bis zur Operation gedauert.

Trost: Da sind einfach so viele Dinge schief gelaufen. Die Umfunktionierung eines Privat-Hubschrauers, der überflüssige Flug nach Lillehammer. Das muss man schon aufzeigen, dass so ein Abtransport im 21. Jahrhundert nicht das Optimum ist. Für mich unverständlich!

LAOLA1: Vor allem an einem Wochenende, an dem drei Speed-Rennen auf dem Programm standen?

Trost: Bei uns wäre das unmöglich, da ist bei einer Abfahrt oder einem Super G ein Hubschrauber selbstverständlich. Und wenn ein zweiter angefordert wird, gibt es auch keine Diskussion. Das ist in Österreich schon bei den kleinsten Rennen Standard.

LAOLA1: Aus der Sicht des Mediziners: Können Sie sich rechtliche Schritte gegen die Veranstalter vorstellen?

Trost: Durchaus. Denn es ist ja offensichtlich, dass hier einige Fehler passiert sind.

LAOLA1: Der offene Trümmerbruch war und ist nicht das Problem, sondern die Gefäßverletzung, oder?

Trost: Gefäßverletzungen sind immer eine Herausforderung. Der Zeitfaktor ist immer entscheidend, das Um und Auf. Fünf oder sechs Stunden ohne Durchblutung, da fallen Toxine an und geht die Muskulatur zu Grunde.

LAOLA1: Bei einem Bruch weiß man, was da passiert. Aber was muss sich ein Laie unter einer Gefäßverletzung vorstellen?

Trost: Das Gefäß reißt ab, oder die Innenhaut wird verletzt und verstopft sich. Beim Unterschenkel ist es besonders problematisch, weil da nur eine größere Arterie durchgeht. Wenn die ausfällt, fällt der ganze Unterschenkel aus.

LAOLA1: Lanzinger wurde drei Mal operiert, danach fiel die Entscheidung für die Amputation. Wie läuft dieser Prozess ab?

Trost: Man versucht immer wieder das Gefäß zu revidieren, damit es wieder durchgängig wird. Oder man stellt einen neuen Anschluss oben und unten her, damit man die Verletzung umgeht. Ich weiß aber nicht genau, wie hoch sie den Anschluss machen mussten.

LAOLA1: Bei der Schwere der Verletzung hilft es auch nichts, dass Lanzinger als Ski-Rennläufer top-fit ist?

Trost: Es hilft schon, aber irgendwann ist auch für einen optimal trainierten Menschen die Zeit zu lang, um mit einer Gefäßrekonstruktion noch etwas zu erreichen.

LAOLA1: Der ÖSV hat Gefäßspezialist Dr. Thomas Hölzenbein am Montag nach Oslo fliegen lassen. Wie ist es dazu gekommen?

Trost: Mich hat Herren-Chef Toni Giger angerufen, weil er wollte, dass ich komme. Ich habe ihm dann Professor Hölzenbein empfohlen, und er hat sich auch sofort bereit erklärt, nach Oslo zu fliegen.

LAOLA1: Sie sind selbst seit vielen Jahren ÖSV-Arzt, kennen Matthias Lanzinger. Was geht in Ihnen vor?

Trost: Ich bin sehr betroffen. Matthias ist ein irrsinnig netter Bursche, der im letzten Jahr seinen Vater verloren hat. Dann die Handverletzung im November, und jetzt dieser Schicksalsschlag. Da kommt schon einiges auf ihn zu.

LAOLA1: Was bedeutet eine Amputation für die Psyche eines Menschen im Allgemeinen und eines Sportlers im Speziellen?

Trost: Das ist ein gewaltiger Eingriff, keine Frage. Aus meiner Sicht braucht er nach der Amputation auf jeden Fall psychologische Betreuung. Die Verletzung mit dieser Konsequenz selbst zu verarbeiten ist sehr, sehr schwer.

LAOLA1: Wir danken für das Gespräch.

Das Interview führte Stephan Schwabl
Thomas - 04.03.2008, 14:25

naja, das auf den hubscharuber abzuwelzen ist etwas zueifnach...
prinzipiell (wie die meissnitzer richtig sagt), gehört überdacht, ob der ski-sport wirklich nur noch "gefährlich" sein muss...sie meint auch, dass sie halt nicht so ein cockpit wie die formel 1 haben...
e is scho einwahnsinn, wenn du dir die heurigen abfahrten und stürze ansiehst (den norweger in amerika, den ami in kitz etc...)

ich find, es gehört einfach wieder "langsamer" gemacht und deutlich bessere pisten...die meisten abfahrten waren heur in katastrophalem zustand!!!
Joschi - 04.03.2008, 14:53

aba 40 min darf kein rettungstransport dauern, das is einfach nur fahrlässig und an lanzingers stelle würd ich die FIS auf millarden verklagen, auch wenn er sein bein dadurch nicht zurückbekommt, aba diese leute werdens sonst nie checken
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