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Alte Sachsen WEBMASTER - 19.12.2007, 19:32
Interview mit Mario Scholze vom 16.12.2007
Interview mit Mario Scholze – Mittelfeldakteur FSV Zwickau e.V.
Zum Sponsorentreffen des FSV Zwickau e.V. am vergangenen Sonntag hatten wir die Gelegenheit vor der Winterpause mit einigen Spielern zu sprechen. Nachfolgend finden Sie ein ausführliches Interview von unserem Aktivposten Mario Scholze. Der gebürtige Zittauer beantwortete uns einige Fragen.
„Scholle“ feierte im August dieses Jahres seinen 25. Geburtstag. Er stieß zu Beginn dieser Saison vom jetzigen Tabellenführer der Oberliga Süd, dem SC Borea Dresden, zum FSV Zwickau. Seine fußballerische Ausbildung hat Mario im Nachwuchsbereich der SG, damals noch 1.FC Dynamo Dresden genossen.
Als Neuzugang spielst du die erste Saison beim FSV Zwickau. Bitte beschreibe uns kurz deine Eindrücke. Welches Resümee ziehst du nach dem ersten Halbjahr für den neuen Verein?
Mario Scholze
Ich bin gut in Zwickau aufgenommen worden und habe mich auf Anhieb sehr wohl hier gefühlt.
In einem Verein mit Tradition und einem riesigen Fanpotential zu spielen, ist für jeden etwas Besonderes. Leider konnten wir in der Hinrunde diesem nicht gerecht werden.
Wir hatten uns für diese Spielzeit einiges vorgenommen. Der Saisonstart war schon für alle sehr unbefriedigend. Jetzt nach Ablauf der Hinrunde muss man ganz klar festhalten, dass wir unsere Ziele nicht erreicht haben. Demzufolge ist auch die Stimmung in der Mannschaft geknickt.
Wir haben unser Potential nicht ausschöpfen können. Das müssen wir in der Rückrunde tun. Dann bin ich auch fest davon überzeugt dass wir wieder bessere Ergebnisse erzielen werden.
Mit welchen Erwartungen bist du hier her gekommen. Was davon ist eingetreten?
Mario Scholze
Natürlich wollten wir alle im oberen Bereich der Liga mitspielen. Das Ziel „Aufstieg“ war natürlich auch ein Anreiz für mich, die Aufgabe FSV Zwickau anzugehen. Dies ist uns nicht gelungen. Nun müssen wir uns mit einer guten Rückrunde den verloren Kredit bei unseren treuen Fans zurück erarbeiten. Das ist Ansporn genug.
Die Hinrunde war für den FSV Zwickau sehr unbefriedigend. Wie schätzt du selbst den bisherigen Saisonverlauf ein?
Mario Scholze
Nach einem schlechten Saisonstart sind wir nach drei Spieltagen in eine absolute Krise geraten. Danach konnten wir uns ein wenig befreien. Uns gelang es nicht, den Bock umzustoßen und den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen. Immer wieder mussten wir Rückschläge hinnehmen. Entscheidente Matches wurden verloren oder Unentschieden gestaltet.
Das Selbstvertrauen war bei vielen Spielern dahin. Das soll aber keine Ausrede für die schlechten Leistungen sein. Viele Sachen hängen mit dem Kopf zusammen. Aus dieser miesen Situation müssen wir uns jetzt alle gemeinsam rauskämpfen.
Was waren für dich die negativsten Erlebnisse der ersten Halbserie?
Mario Scholze
Der absolute Tiefpunkt der Hinrunde war ganz klar die 2:5 Heimniederlage gegen Halberstadt am Anfang der Saison. Hier hatte man einen Klassenunterschied gesehen. Das war besonders frustrierend. Wir hatten uns in diesem Spiel viel vorgenommen. Der Schuss ging leider nach hinten los.
Für mich persönlich war die 0:1 Niederlage gegen Auerbach zum Schluss sehr bitter. Aber symptomatisch für die gesamte Hinrunde haben wir dort unnötig verloren. Für die zahlreich mitgereisten Fans tat mir dieses Ergebnis besonders leid.
Was waren für dich die schönsten Erlebnisse der ersten Halbserie?
Mario Scholze
Richtig toll war in der Hinrunde der Sieg in Plauen. Flutlichtspiele sind schon etwas Besonderes. Dann noch vor so einer Kulisse das Spiel zu gewinnen, das macht schon Spaß. In Plauen hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt. In diesem Spiel hat die Ordnung gestimmt. Wir haben diszipliniert und aggressiv gespielt. Die uns gebotenen Chancen haben wir eiskalt genutzt. Auf solche Spiele müssen wir aufbauen. Solche Spiele müssen wir als Maßstab nehmen, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden. Das haben wir leider viel zu selten in diesem Jahr gezeigt.
Was hast du noch für Ziele mit dem FSV Zwickau?
Mario Scholze
In dieser Saison wollen wir einen Aufwärtstrend erreichen. Ich denke von dem Gedanken ganz oben noch mal reinzuschnuppern, sollten wir uns verabschieden. Aber ein einstelliger Tabellenplatz sollte schon unser Ziel sein. Außerdem müssen wir daheim wieder zu alter Stärke zurückfinden und eine Macht werden. Also Heimspiele gewinnen.
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