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Alle Beiträge und Antworten zu "[Steckbriefe] Zaubersänger"

Re: [Steckbriefe] Zaubersänger

Grimbor - 09.01.2011, 19:57
[Steckbriefe] Zaubersänger
Name: Gari Koramson

Rasse: Mensch

Alter: 19 Jahre

Aussehen: Für einen Bauernjungen, der eigentlich tagein, tagaus körperlich arbeitet, ist Gari eher drahtig gebaut, beinahe dürr. Sein hochgeschossener Leib ist eher sehnig als muskulös und irgendwie wirken Arme und Beine - schlacksig wie sie sind - zu lang. Auch sein Gesicht ist schmal und wirkt so trotz der eher weichen Form von Nase, Kinn und Brauen nicht wirklich weich, wozu nicht zuletzt die harten, eisblauen Augen ihren Beitrag leisten. Das flachsblonde Haar trägt Gari schulterlang und zumeist unordentlich, Wangen und Kinn werden nur unzureichend von einem dürftigen Bartflaum bedeckt.
Garis Kleidung ist von schlichter aber robuster Art, fester Stoff und Leder - alles in braun gehalten - bilden Hose, Hemd und Wams, einzig der schwere, wollene Reisumhang ist in grau gehalten. Auffällig sind vor allem die Stiefel - hervorragende, lammfellgefütterte Rindslederstiefel, die Garis Großvater gefertigt hat - sowie ein kurzer, schmaler Dolch in einer einfach aber geschickt beschlagenen Lederscheide an seinem Gürtel.

Charakter: Gari ist kein Mann, der immer im Mittelpunkt stehen muss, aber dennoch schafft er es immer wieder, dass andere - wohl schon allein aufgrund seiner Körpergröße - zu ihm aufblicken. Dabei sind es weniger seine ausgereiften Überlegungen als vielmehr seine Entschlussfreudigkeit, seine Zielstrebigkeit und seine Unermüdlichkeit, die stets dazu führen, dass er so oft zum Anführer einer Gruppe avanciert. Im Umgang mit anderen ist er offen, herzlich und beinahe ein wenig naiv, doch das gereicht ihm nur allzu oft zum zum Vorteil.

Hintergrund: Valonrast, am Rand des großen Finstereschenwaldes gelegen, ist kein großer, aber dank der Lage an einer wichtigen Handelsstraße entlang des Waldrandes florierender Ort. Handwerker und Händler sind hier beinahe so häufig wie die Bauern und Reisende sind kein ungewöhnlicher Anblick in der großen Halle des Gemeindehauses, in dem die Männer sich nach Einbruch der Nacht zum Trinken zu versammeln pflegen. Hier wuchs Gari als Sohn eines nicht wohlhabenden aber auch nicht armen Bauern auf, der auf seinen Äckern am Rand der Siedlung überwiegend Gerste und Roggen pflanzt. Früh schon ging der junge Gari dem Vater auf den Feldern zur Hand und als ältestes von drei Kindern stand von vornherein fest, dass er eines Tages den väterlichen Hof übernehmen würde. Seinen Platz in der Gesellschaft fand Gari jedoch weniger als der Sohn des Bauern Koram als vielmehr als der begnadete Sänger und Hornbläser, der an langweiligen Abenden, an denen keine Fremde mit ihren Geschichten in Valonrast weilen, in der langen Trinkhalle zu musizieren pflegt.

Zaubergesänge:
- Der Heldenruf; Der Gesang des Wanderers
- Der Klang der Steine; Das Lied von Stahl und Eisen

Re: [Steckbriefe] Zaubersänger

Ena - 09.01.2011, 20:33

Name: Sahalir Thurilen

Rasse: Indigoelf

Alter: schätzungsweise ca. 18-20

Aussehen: Für die meisten Menschen wird es ein Leichtes sein, den jungen Elfen als einen solchen zu identifizieren. Der schlanke Körperbau, gepaart mit Bewegungen, die von sehniger Anmut zeugen ist das offensichtlichste Indiz dafür. Er mag sich wohl zweimal auf die Brust eines Bauern abbilden lassen, nebeneinander, dafür sieht er aus, als könnte er ohne weiteres auf den dünnsten Tannenästen balancieren. Ganz schwächlich ist er aber auch nicht. Untypisch für einen Elfen weisen nicht nur die Beine, sondern auch Oberkörper und Arme eine, wenn auch nicht wölbend ausgeprägte, Muskulatur auf. Wirft man einen kurzen Blick auf seinen Schwertgurt, indem ein Rapier seinen Platz hat, erkennt selbst ein Blinder mit Krückstock, dass Sahalir sich nicht auf das Tänzeln über Baumspitzen beschränkt.
Der aus dunklem Leder gefertigte, sich leicht zur linken Hüfte (wo das Rapier hängt) neigende Waffengurt ist nur der äußerlichste Teil seiner Ausrüstung. Wie die dünne, präzise Waffe vermuten lässt ist der Elf weniger auf sture Kraft, sondern mehr auf Beweglichkeit ausgelegt. Zuunterst wäre da das weiße Hemd mit den langen Ärmeln, die an den Handgelenken mit Lederriemen verschnürt sind. Darüber trägt er einen dunkel gefärbten Lederwams, der allerdings schon einige Schnitte aufweist. Die passende Hose ist ebenfalls leicht zerschlissen, tut der stets gespannten Ausstrahlung aber keinerlei Abbruch, im Gegenteil. Sie lässt auf kriegerische Aktivitäten schließen. Handschuhe sind für die verbesserte Präzision fingerlos und ebenfalls aus dem dunklen Leder seines Waffengurtes, wie auch die besonders sorgfältig gearbeiteten Stiefel.
Einen Helm oder Schulterplatten sucht man bei ihm vergeblich. Er beschränkt sich auf einen Reiseumhang in einem dunklen blau, der über der Brust mit einer Schnalle aus Silber und Lapislazuli (seinem wertvollstem Besitz, ein Familienerbstück, neben dem Schwert) zugeschlossen wird.
Ganz außen hängt über die Schulter - und zumeist auch über dem Umhang noch ein Köcher voller mehr oder minder guter Pfeile, zusammen mit dem ebenhölzernen Bogen.
Dies alles mögen die Augen eines Kriegers zuerst beleuchten, bevor sie sich unwichtigen Dingen zuwenden, wie etwa dem Gesicht.
Was sehen Bauersfrauen, wenn sie dem Elf nachgaffen, während er pfeifend ihre Straßen entlangschlendert, ab und an auf seiner Panflöte ein Liedchen blasend?
Ungewöhnlich lange Haare für einen Mann, zum Einen. In einem tiefen, dunklen blau fließen sie glänzend beinahe den gesamten Rücken hinab, obwohl er sie mit einem Lederband zurückbindet reichen sie ihm bis zur Hüfte. Die spitzen Ohren liegen frei, er macht sich nicht die Mühe sie zu verbergen. Abwärts fällt der Blick auf ein weich geschnittenes Gesicht, das eine leicht ovale Form hat. Beinahe makellos scheint es zu sein - legt man es darauf an ihn zu loben. Blickfang sind seine Augen nicht unbedingt, eher unauffällig. Ihre Farbe ist beinahe so dunkel wie die seiner Haare und ebenfalls blau. Man sieht beinahe keinen Unterschied zwischen Pupille und Iris.
Sahalirs Mund ist meist ein einfacher Strich in der Landschaft, wie auch er. Allerdings scheint er ständig auf etwas herumzukauen, das ziemlich streng nach Wald riecht. Das bemerkt man aber nur, wenn er sich zu einem herabbeugt oder stark ausatmet.

Charakter: Sahalir ist dafür bekannt, ein wenig eigenartig zu sein. Statt sich bei seinen Elfengenossen aufzuhalten, durch Bäume zu klettern oder sich eine hübsche Elfenmaid auszusuchen, um sie mit Minneliedern zu beglücken hat er offenbar ein Faible für menschliche Kultur. In vielen Dörfern war er schon, hilft dort den Leuten, trinkt ihr Bier ohne zu nörgeln, tanzt mit den Frauen, flirtet ab und an, aber trotzdem gehört er nicht dazu. Es ist interessant, wenn er da ist, aber man vergisst ihn nach ein paar Minuten sogleich wieder, wenn er sich zurückzieht. Schattenähnlich findet Sahalirs Charakter eine gute Mischung aus Überschwang und stoischer Ruhe. Er fällt eigentlich nie wirklich auf.
So ist auch sein Platz in der Gruppe. Er ist nicht der Anführer, gibt aber gerne hilfreiche Ratschläge, sollte er denn einen parat haben. Er ist kein Witzbold, verschmäht guten Humor aber nicht und lacht offenherzig, zeigt aber auch die kalte Schulter, wenn es unangebracht war. Sahalirs Platz ist nicht der der Gruppenmama, obwohl auch er sich an den Herd stellt wenn es sonst keiner tut.
Der bevorzugte Ort ist weder vorne noch hinten, in der Mitte hält er sich auf und verschmilzt mit den anderen. Ob das ihm zum Vor oder zum Nachteil gereicht, das weiß wohl nur er selbst.

Hintergrund: Was treibt einen Elf dazu, sich den Menschen zuzuwenden, außer Rebellion oder Tatendrang? Faszination!
Sahalirs Familie ist so unscheinbar wie er. Sie waren Astläufer, den lieben langen Tag damit beschäftigt sich Kunst und Kultur zu widmen. All das wurde auch ihm eingebläut, doch fand er sich nie so wirklich darin zurecht an einem festen Ort zu bleiben. In seiner Brust schlug ein Wanderherz. Er wollte wissen, was es außerhalb der Wälder gab.
Sein Entschluss, sich von der eigenen Kultur abzunabeln, um sich primitiveren Lebensstilen zuzuwenden, haben seine Eltern nie so ganz verstanden. Es entbrannte ein Streit, an dessen Ende Sahalir wütend das Elternhaus verließ und sich als Jugendlicher erst einmal ohne Unterstützung der zerissenen Eltern zurechtfinden musste. Nach Hause konnte er nicht, also war sein Ziel klar: Immer geradeaus. Wie seine Familie mit einer Panflöte und Gesängen ausgestattet, reiste er umher, berührte Liedfelsen und erlangte letzendlich zwei Lieder der Macht. Einigermaßen erfahren (aber auch nicht wirklich) streift er von einem Dorf zum anderen, billige Arbeiten verrichtend, um sich den immerwährenden nomadischen Lebenstil zu finanzieren. Freundschaften halten oft nicht länger als ein paar Wochen. Liebschaften? Noch kürzer.

Lieder:

Das Schlaflied; Der Gesang des Wanderers

Das Lied der schützenden Schatten; Das Lied der Funken

Re: [Steckbriefe] Zaubersänger

Nemthos - 09.01.2011, 20:41

Name : Zehir Steinherbst
Alter: 18
Rasse: Mensch
Beruf: Heiler (in Ausbildung)
Aussehen: Zehir ist etwa einen halben Kopf kleiner als ein normaler achtzehnjähriger Junge und besitzt eine schlanke Figur. Sein weiches, leicht rundliches Gesicht wird durch sein gelocktes braunes Haar und die sanften haselnussbrauen Augen noch verstärkt. Meist trägt er einfache Lederhosen und ein Leinenhemd, auf dem jedoch vereinzelte Blutflecken zu sehen sind. Am Gürtel trägt er unter anderem seine selbstgeschnitzte Harfe, die jedoch noch ohne Verzierungen ist, einen kleinen Beutel mit verschiedenen Kräutern, sowie eine Tasche mit Verbandszeug und scharfen Messern.
Charakter: Zehir ist sehr ruhig, schweigsam und lässt sich durch fast nichts aus der Ruhe bringen, weswegen er in Gefechten etwas wie ein Fels in der Brandung wäre, wenn er nichts so tollpatschig sein würde.
Lieder: Heldenruf, Lied des Wanderers
Ruf der Wölfe, Weise des Blutes

Re: [Steckbriefe] Zaubersänger

Vicati - 09.01.2011, 21:40

Name:
Lorrien Talamar Valoster
Alter:
14 Jahre
Rasse:
Indigoelf
Aussehen:
Lorrien ist kein besonders grosser Elf und selbst für einen Elfen eher schmal und schwächlich gebaut. Die Haare, in für Indigoelfen typischem Blau, marineblau, sind ungewöhnlich kurz. Sie reichen ihm knapp bis zu den Schultern und werden von einem braunen Lederband aus dem Gesicht gehalten. Die grossen Augen haben die Farbe von klarem Silber, ansonsten ist an Lorrien nichts Besonderes.
Seine Kleidung besteht aus schlichten, braunen Lederhosen und einem ebenso schlichten, dunkelgrünen Wams. Lorrien trägt für gewöhnlich immer einen hölzernen Geigenkasten bei sich. In diesem befindet sich sein wertvollster Besitz, eine Geige, die sein Vater für ihn gemacht hat, mit filigranen Schnitzereien von tanzenden Elfen verziert. Manchmal trägt er auch einen Bogen bei, sich, den ebenfalls sein Vater geschnitzt und mit Schnitzereien – diesmal jagende Elfen – verziert hat. Der dazugehörige Köcher ist aus hellem Leder mit weiss gefiederten Pfeilen.
Charakter:
Lorrien ist ein fröhlicher Junge, etwas leichtgläubig, ja fast naiv und nur all zu leicht zu beeindrucken. Er liebt Musik und Gesellschaft und würde manchmal am liebsten den ganzen Tag auf seiner Geige spielen. Er versucht, immer das Gute in anderen zu sehen und verzeiht schnell. Wut ist ein Gefühl, das er eigentlich kaum kennt.
Hintergrund:
Lorriens Vater, Talamar Banad Valoster, ist selbst in Menschendörfer und eigentlich bei allen Elfen als der wohl grösste Instrumentenbauer aller Zeiten bekannt. Seine Arbeiten sind Meisterwerke, sowohl von ihrem Klang, als auch von den kunstvollen Verzierungen her. Seit sein Sohn alt genug für Reisen ist, zieht er durch die Welt von Cyraith, um seine Kunst überall, wo sie erwünscht ist, anzubieten. Dabei sind sie schon bei einigen Liedsteinen vorbeigekommen, so dass Lorrien bereits in jungen Jahren einige Zaubergesänge beherrscht.
Lieder:
Das Minnelied
Der Heldenruf

Der Ruf der Winde
Das Spiel des Wassers
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