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Wimmi - 11.10.2007, 10:17
Das Schütteln in der Luft zerreißt ihn fast ...
Moin moin!
Ich suche mal wieder eure Hilfe. Nach meinem Monster-Crash aus ca. 15 m Höhe habe ich die Kreissäge wieder aufgebaut. Ich habe diesmal das Baumarktrohr und einen Alu-Kopp draufgeschraubt, den von eHirobo. Ich weiss, ist nicht der Bringer aber immerhin in Hong-Kong mit Verpackung und Versand billiger als wenn ich mir den Plaste-Kopp hier in D zusammenkaufe.
Ich habe jetzt folgendes Problem:
Wenn ich den Heli in die Luft bringe, ca. 30-50 cm über dem Boden, beginnt er mit starken rhytmischen Schüttelbewegungen über die Nickachse, hin- und zurück. Der Höhenausschlag am Heckrotor ist ca. 10cm, also schon ziemlich extrem. Ca. 2 - 3 Ausschläge pro Sekunde.
Was ich bisher schon kontrolliert habe:
- Pitch: ist ok, mechanisch zwischen 0° und 10°. Bei leicht negativem Pitch und Vollgas bleibt der Heli am Boden stabil, kein Schütteln, nichts.
- Hauptrotorwelle: ist ok
- Paddel: genau ausgewogen
- Alu-Kopp: dreht extrem leicht, minimales Spiel in der Anlenkung. Klar, der Pitchblock schwabbert.
- Zahnriemen: gut gespannt
- Rotorblätter: GFK, ausgewuchtet
- Blattspurlauf: Abweichung hält sich in Grenzen, ca. 5 mm
- Chassis: auf Brüche untersucht, keine gefunden. Natürlich hat das Heckrohr beim Crash die Heckrohraufnahme des Chassis zerstört. Ist aber wieder fixiert.
Was bleibt sonst noch? Mir fallen nur noch Servo und Elektronik ein. Habe deshalb mal den Servo im Betrieb am Boden (negativ Pitch, Vollgas, Blätter dran) getestet. Es war kein Zucken feststellbar. Die Frage ist, sollte sich der Servo unter Belastung mit Pitch, also in der Luft, anders verhalten? Der Alu-Kopp ist sehr viel direkter als der Plaste-Kopp und kleine Steuerauslenkungen werden sofort und aggressiv umgesetzt, das habe ich schon sofort bemerkt. Wenn der Servo jetzt in der Luft verrückt spielt und bei einem Steuerbefehl Überschwinger produziert könnte ich mir dieses Verhalten dann vorstellen.
Any other hints?
Gruß
Wimmi
hho2cv6 - 11.10.2007, 17:01
Hallo Wimmi,
das ist ein altbekanntes Problem ( hier von sebi : http://www.myvideo.de/watch/1136073)
Teste mal mit etwas höherer Kopfdrehzahl.
Sind die Blätter etwas "locker", damit sie sich ausrichten können?
Verschiebe den Schwerpunkt etwas nach vorne (Akku ca. 5 mm nach vorn).
So habe ich das Nickflattern bei mir bzw. meinem 36er wegbekommen.
Chimera - 11.10.2007, 17:39
jo und versuch vielleicht auch noch den Blattspurlauf besser einzustellen, 5mm find ich irgendwie doch einiges.
mfg
Wimmi - 11.10.2007, 20:29
WOW!
Danke für die Rückmeldungen!
Den Tanz auf dem Video kenne ich, genau meine Situation!
Habe heute schon das Servo auf Verdacht getauscht und eine merkliche Verbesserung gesehen, wohl aber eher zufällig durch den veränderten Schwerpunkt bedingt. Also ist das Servo wohl nicht defekt. Na gut, ein Ersatzteil mehr.
Das mit der Drehzahl kommt auch hin: ich fliege momentan relativ wenig Drehzahl. Ich werde morgen sofort mal den Blattspurlauf verbessern, den Akku neu justieren und eure Tipps dann ausprobieren.
Danke für die Tipps!
Gruß
Wimmi
W_Else - 12.10.2007, 07:17
Hallo Wimmi,
dass deine Vibrationen von dem vielleicht noch nicht ganz optimalen Spurlauf, oder von einer krummen Hauptrotorwelle kommen kannst du vergessen. Dazu passt die Frequenz nicht.
Zitat: Das mit der Drehzahl kommt auch hin: ich fliege momentan relativ wenig Drehzahl.
Das kann mögicherweise dein Problem sein. Der 36-er schüttelt bei zu niedriger Drehzahl.
Grüße
Walter
Wimmi - 12.10.2007, 09:38
Hallo Walter,
ich glaube mittlerweile auch, dass es an der Drehzahl und dem instabilen Schwerpunkt liegt. Beim Plaste-Kopp passte die Drehzahl bisher ganz gut und der Heli stand stabil in der Luft. Ich werde heute Nachmittag mehr Drehzahl auf den Kopf geben und mal schauen. Momentan fliege ich ein 11er Stahlritzel, die Drehzahl ist also schon relativ hoch und etwas elektronisch angehoben.
Gestern Nachmittag hatte ich für einige Minuten den Heli stabil im Schwebeflug. Mit zunehmender Schwebezeit konnte ich dann wieder die Instabilität beobachten, was darauf hinweist, dass die Drehzahlabsenkung wegen des entleerten Akkus die Ursache dafür sein kann.
Danke für eure Hilfe und Gruß
Wimmi
bastler - 14.10.2007, 21:34
Also meiner hatte auch dieses Nickflattern, habe jetzt probeweise die beiden Muttern der Blattlagerwelle etwas gelockert, so dass die Blattlagergummis nicht mehr so stark eingeklemmt sind.
Jetzt hat sich das Gezucke deutlich reduziert, warum...
Vielleicht kann sich der Hauptrotor, der ja auch ein Kreisel ist, so besser / freier in seine gewollte Lage ausrichten.
Die gelockerten Muttern sind natürlich ein saugefährlicher Zustand, da würden einem bald die Blätter um die Ohren fliegen. Bin am überlegen, ob ich die beiden Stufenbohrungen im HR-Zentralstück etwas vertiefe, so daß die Gummis trotz fest angezogener Muttern nicht so fest geklemmt wären.
Gruß, Wilhelm
Wimmi - 15.10.2007, 09:12
Moin moin!
Da bin ich wieder, ..., mit meinem ungelösten Problem :(
Die Erhöhung der Drehzahl hat nichts genutzt, den Akku versetzen ebenso wenig.
Nachdem ich eigentlich weniger Schaukeln bemerken konnte, hat die höhere Drehzahl das Problem wieder verstärkt. Zusätzlich ist der Vogel jetzt sehr unruhig geworden und will pausenlos kontrolliert werden. Er macht mal ganz schnell einen Satz nach links oder rechts. Auf der Stelle schweben ist nicht drin sondern benötigt schon mal mehr als 2 m Auslaufzone. Bevor ich kein ruhigeres Flugverhalten habe brauche ich also nicht an weitere Rundflüge denken.
Die Blatthalter sind spielfrei bei mir befestigt. Mal sehen, was ich da optimieren kann.
Gruß
Wimmi
W_Else - 15.10.2007, 11:16
Hallo Wimmi,
deiner Liste oben nach hast du die Blatthalterwelle nicht ausgetauscht. Nach einem Monstercrash ist die garantiert krumm!
Grüße
Walter
Wimmi - 15.10.2007, 12:13
Hallo Walter,
der Kopf ist komplett neu, inklusive Blatthalterwelle, Hauptwelle etc. Nur ist diesmal der Kopf aus Alu. Ich werde die Blatthalterwelle aber dennoch prüfen. Leider sind bei meinem Crash die alten Rotorblätter beschädigt worden, sonst hätte ich auch diese schon mal mit dem Kopf getestet und die Blätter ausschließen zu können.
Das gesamte Chassis scheint sehr große Vibrationen zu zeigen. Zum Einstellen hatte ich am Wochenende mal mein altes Trainingsgestell untergeschnallt (2 Glasfaserstäbe, ca. 50 cm Länge, mit Tischtennisbällen). Kabelbinder schnallen das Gestell sehr starr an das Landegestell an. Man sieht dann beim Schweben sehr hochfrequente Vibrationen an einem Glasfaserstab (verläuft diagonal von Nick vorne rechts nach Nick hinten links, also genau die Schaukelbewegung die ich am Heli beobachte ). Das war vor dem Crash nie der Fall. Das Trainingsgestell ist dabei aber nicht die Ursache für das Schaukeln sondern das Schaukeln tritt auch ohne Trainigsgestell auf.
Muss hat eben nochmals rumschrauben und experimentieren.
Gruß
Wimmi
Silverwing - 15.10.2007, 12:23
Hallo Wimmi,
ich hätte auch noch ein paar Ideen:
- hat Dein Motor bzw. die Motorwelle bei Deinem Crash etwas abbekommen?
- hat der Rahmen noch weitere Schäden, Risse - gerade im Bereich Motoraufnahme?
- Schwergängikeit im Rotorkopf (Blattlagerwelle nicht gefettet) bzw. zu harte Dämpfung?
- wenn Du noch die alte Taumelscheibe drin haben solltest: sind alle Teile noch sauber miteinander verbunden?
Zum Spurlauf: 5mm mit GFK-Blätter sind schon ganz nett. Solltest Du noch etwas besser einstellen. :)
Gruß
Dirk
Wimmi - 15.10.2007, 19:33
Soderle! Da bin ich wieder.
Heute mal das Zentralstück des Rotors auseinander genommen. Die Blattlagerwelle ist in Ordnung, die Gummiringe sitzen in ihren Aufnahmen, die Schrauben an der Welle sind nicht zu stramm: alles ok.
Dann nochmals ohne Rotorblätter und ohne Paddel (aber mit Paddelstange) den Rotor drehen lassen. In der Hand spürt man deutlich hochfrequente Schwingungen des Helis, auch schon bei geringen Drehzahlen. Der Rotor hatte bei diesem "Test" fast keine Masse mehr oder zumindest nur eine geringe Masse direkt in Nähe der Welle. Mir scheint, die Schwingungen kommen nur noch vom Motor und/oder HZR. Den Motor habe ich auf Rundlauf untersucht: ok.
Ich habe den Heli danach noch Probe geflogen und die Einstellungen an der Funke variiert. Halberlei stabil ist er erst ab ca 75% Potistelllung V1 (bei Drehzahl, DIP#10), also schon ziemlich hoch. Ein bisschen weniger Expo hat auch geholfen den Heli stabiler zu bekommen. Jedenfalls ist er jetzt schon mal "schwebbar", neigt aber immer noch zum Nickflattern. Ich werde in den nächsten Tagen mal versuchen die Einstellungen an der Funke zu variieren und auch den Pitch mit einzubeziehen. Werde auch noch andere Gummiringe im Rotorzentralstück ausprobieren. Habe hier noch welche liegen vom Tomahawk die wesentlich weicher sind als die verbauten.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis ich der Kreissäge wieder meinen Willen aufgezwungen habe ...
Gruß
Wimmi
tom.01 - 15.10.2007, 22:58
Hallo Wimmi
Hast du auch die Taumelscheibe schon mal überprüft, könnte ja
auch davon kommen. Vielleicht ist sie etwas am Eiern.
mfg tom.01
jasper07 - 16.10.2007, 12:46
Hmmmm, scheinen ja fast alle mögliche Ursachen ausgeschlossen zu sein. Bis auf---
Wimmi hat folgendes geschrieben: ...Mir scheint, die Schwingungen kommen nur noch vom Motor und/oder HZR. Den Motor habe ich auf Rundlauf untersucht: ok. --- das HZR. Das würde ich mal auswechseln. Schlimmstenfalls hast du 1 HZR als Ersatz rumliegen...
Gruß,
jasper07
Wimmi - 17.10.2007, 08:56
Es ist vollbracht! Die Kreissäge fliegt wieder wie ich es mir vorstelle! :bravo:
Gestern Abend habe ich nochmals dem Vogel die Flügel gestutzt und die Vibrationen ohne Paddel und Rotorblätter kontrolliert. Den Motor habe ich dabei vom HZR abgezogen gehabt, aber mit dem Chassis noch verschraubt, sodass der Motor seine Eigenvibrationen auf das Chassis überträgt. Die Vibrationen sind hochfrequent und müssen theoretisch in der Größenordnung der Drehzahl bzw. Polzahl des Motors * Drehzahl sein. Also den Heli auf die flache Hand gestellt und den Motor drehen lassen. Danach denselben Test mit verbundenem HZR und Rotorkopf. Ohne angekoppeltes HZR waren die Vibrationen gering, ein leichtes kribbeln auf der Hand, wie eine elektrische Zahnbürste. Mit HZR waren die Vibes schon etwas ausgeprägter, aber nichts was mir Sorgen bereitet hätte.
Als nächstes habe ich dann die Paddelstangen und die Paddel justiert, mit einer Schieblehre. Der anschließende Test zeigte ebenfalls nur geringe Amplituden in den Vibrationen.
Ich denke, diese Optimierung war noch nicht die eigentliche Ursache für die entscheidende Verbesserung des Flugverhaltens.
Die Gummiringe im Zentralstück des Rotorkopfes sind die Lösung des Problems!
Ich habe jetzt meine alten Ringe eingebaut und bin begeistert. Die Gummiringe sind beim Expert (wahrscheinlich auch bei anderen Händlern, will hier keine Werbung betreiben!!) in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Im Frühjahr hatte ich mir weichere vom Tomahawk gekauft und verbaut. Gestern Nachmittag war ich noch kurz beim Expert und habe mit denen über meine Probleme diskutiert. Sie bestätigten mir, dass die Gummiringe höchstwahrscheinlich die Ursache waren.
Es lohnt sich also, bei Vibrationen am Heli mal einen Blick auf die Gummiringe zu werfen und/oder andere Härtegrade auszuprobieren. Das Auswechseln der Ringe ist keine große Arbeit.
Übrigens ist der Vogel jetzt auch wieder bei minimaler Gasanhebung stabil, kein Nicken mehr, ich habe den gleichen Schwerpunkt mit dem Akku eingestellt. Alles funzt!
Danke für eure Tipps und Unterstützung. Ich habe vieles gelernt. Und vielleicht hilft meine Lösung auch anderen Forenmitgliedern.
Noch etwas: ich fliege jetzt schon seit einiger Zeit mit einem Stahlritzel vom großen C. Es lohnt sich. Werde meine Sig deswegen ändern müssen da ich weitaus weniger Verschließ am HZR habe.
Gruß
Wimmi
WalsumerA3 - 17.10.2007, 14:48
mit was für einem Ritzel fliegst du vom großen C. ??? 11er Ritzel Modul 0.6??
Suche auch noch ein gutes, da meine auch sehr schnell platt sind...
Welche Kopfdrehzahl hast du??
Gruß Sven
bastler - 17.10.2007, 15:46
...hatte mich 10 Beiträge weiter oben schon mal kurz eingemischt, war der Meinung, ich wäre dem Schütteln auf der Spur. Habe zwischenzeitlich auch eine Lösung gefunden, die Dämpfung der Blattlagerwelle weicher zu machen, wobei die Stopp-Muttern an den Enden trotzdem fest angezogen bleiben können:
Habe einfach die beiden Plastikhülsen, über die die Gummis angedrückt werden, von 5,3 auf 4,9 mm gekürzt (habe noch ein 2. Paar, ungekürzt, in Reserve). Jetzt sind die O-Ringe also weniger geklemmt.
Aber gestern beim Fliegen kam die Schüttelei wieder, so bin ich langsam ratlos.
Was mir auffällt, ist ein starkes radiales Spiel der Paddelwippe im Schlitz des Hauptrotor-Zentralstücks, bei festgehaltenem Hauptrotor läßt sich das Paddel +/- 5 mm hin- und her bewegen.
Könnte das eine (Mit-) Ursache des Schüttelns sein ?
Gruß, Wilhelm
W_Else - 17.10.2007, 17:06
@Walsumer:
Zitat: 11er Ritzel Modul 0.6??
dass der 36-er ein Modul 0,6 Hauptzahnrad hat ist mir neu. Müsste eigentlich Modul 0,5 sei.
@bastler:
dass du die Paddelstange +/- 5 mm hin- und herschieben kannst darf natürlich nicht sein. Für einen Bastler dürfte das zu beheben aber kein Problem sein!
Grüße
Walter
bastler - 17.10.2007, 17:25
Aua, vielleicht hab' ich wohl nicht den richtigen Ausdruck gewählt (axial, radial etc.). Die Paddelstange kann ich natürlich nicht hin- und herbewegen, sie hat ein Winkel-Spiel um die HR-Achse, von oben gesehen ca. +/- 3°, auf dem Paddelkreis ist das ein Weg von ca. +/- 5 mm.
Der Schlitz im HR-Zentralstück ist ggf. ausgeleiert, es sei denn, daß es ganz normal ist, wenn die Paddelwippe ein merkliches Spiel um die Hochachse hat.
Gruß, Wilhelm
Wimmi - 17.10.2007, 17:59
Hi,
zu euren Frage:
@WalsumerA3: wie Walter schon bemerkte: es ist das Modul 0.5 mit 11 Zähnen. Ich fliege minimalen (d.h. Null) Drehzahlerhöhung bis ca. 50% Drehzahlerhöhung an der Funke um die Flugzeit zu verlängern. Wenn ich jetzt noch die Drehzahl berechne:
u = 3200 U/V/min * 11,1V *11/144 * 0,8 = 2170 U/min
Rein rechnerisch als unteres Minimum mit Wirkungsgrad 80%, 11er Motorritzel und 144 HZR Zähne, 3200 U/V/min ist der spezifische Wert des XIERL Motors. 80% ist eigentlich bisschen wenig geschätzt.
Wenn du beim großen C bestellst nicht erschrecken. Das Ritzel ist ein ganz schön grober Klotz., aber genauso teuer wie Messing. Wenn ich bedenke was ich schon an Messingritzeln bezahlt habe...
@Bastler: ich habe auch Spiel in der Größenordnung an der Spitze des Paddels in der Rotationsebene der Paddel beim Festalten der Rotorwelle und bewegen der Paddelstange. ;-) War das so richtig erklärt?
Ich denke aber, dass du mit den verkürzten Abstandhaltern dein Problem nicht lösen wirst. Natürlich klemmen diese Halter den Ring ein und haben dadurch einen gewissen Einfluss auf die Dämpfung. Durch die Fliehkräfte kommt dieser Effekt allerdings nicht mehr richtig zu tragen. Die Dämpfungsrichtung der Gummis ist eine andere: bei Vibrationen bringen die Rotorblattwelle aus ihrer zentrierten Lage innerhalb des Zentralstücks. Die Gummis dämpfen also in ihrer radialen Richtung, nicht in Richtung der Rotorblattspitzen. Einen Versuch ist es allemal wert.
Gruß
Wimmi
Wimmi - 17.10.2007, 18:05
@Bastler: mir fällt etwas auf. Wieso klemmst du die Gummiringe? Die gehören in die Vertiefungen des Zentralstückes. Die haben also einen richtigen Sitz im Zentralstück. Beim Einbau verengen die Ringe etwas und so wird die Blattrotorwelle stramm in den Gummis geführt. Bitte überprüfe das! Bei Auslieferung meines Helis schwabberte ein Gummi zwischen Zentralstück und Abstandshalter hin und her. Habe dann den Ring eindrücken wollen in den Sitz (mit dem Schraubendreher. Danach war der Ring kaputt. Herr, lass Hirn regnen...) Musste dann notgedrungen neue Gummiringe holen und habe mich für weiche entschieden.
Gruß
Wimmi
bastler - 17.10.2007, 21:22
Hallo Wimmi,
das ist bei mir schon richtig - die O-Ringe liegen natürlich in der Vertiefung. Mit "klemmen" meine ich deren Fixierung durch die Abstandshalter-Hülsen von der anderen Seite her. Und da fiel mir auf, dass die Gummis beim festen Anziehen der Blatthaltewellen-Endmuttern auch wieder etwas aus der Vertiefung des T-Stücks seitlich rausquellen.
Das wollte ich durch Kürzung der Abstandshalter (=weniger Klemmung) beseitigen und gleichzeitig die Dämpfung weicher machen.
Aber wie gesagt, hat auch nichts gebracht. Und nachdem das Verdrehungs-Spiel der Paddelwippe auch nix aussergewöhnliches ist, bin ich weiter am rätseln, wo das Gezittere herkommt.
Vielleicht eine andere Beobachtung dazu: Die Vibratonen sind bei vollem Akku gering und werden im Laufe des Fluges = Entleerung des Akkus immer heftiger.
Gruß, Wihelm
WalsumerA3 - 17.10.2007, 22:39
danke,
jetzt weiß ich auch, warum meine letzten beiden Messing Ritzel vom großen C so schnell platt waren. Der Typ hat mir 0.6er verkauft :?
Ich wußte es nämlich nicht, da hat er nachgemessen.... toll ganz toll
hho2cv6 - 18.10.2007, 09:16
Hallo Wimmi,
wenn das alles bis jetzt keine Verbesserung gebracht hat überprüfe mal genau dein Heckrohr und die Riemenspannung. Das Drama fing ja nach nem heftigen Crash an, und vielleicht ist ja irgendwo im Heckbereich noch ein unentdeckter Haarriss, so dass das Heckrohr nicht 100%ig festsitzt. Oder der Riemen ist einen Touch zu locker, so dass er sich bei bestimmten Drehzahlen aufschwingt, am Rohr schleift und die Kiste sich dadurch aufschaukelt. Oder er ist zu fest und überträgt dadurch Vibrationen vom Chassis auf den Heckrotor.
Hört sich zwar alles abenteuerlich an, aber hab ich alles selbst erlebt....
Hast du die Hauptwelle auch wirklich vor dem Einbau geprüft? Nicht alles, was neu ist, ist auch so wie es sein soll !! Gerade der Alukopp - so schäbig er auch sein mag - überträgt alle Steuer- ( und andere ) Befehle viel genauer und exakter als der Plastekopf.
Pitchblacky - 21.10.2007, 12:30
Gummis...
...sind wichtig ! :lol: Hi Wimmi ,
Glückwunsch zum erfolgreichen Instandsetzen ! Ich habe gestern die gleichen Erfahrungen gemacht. Hatte brutale Vibrationen bei dem fast neuen DF36. Habe gestern den Kopf zerlegt bzw. war auf der Suche nach krummen Wellen und hab mit der Blattlagerwelle angefangen - die war perfekt gerade. Aber die Gummis waren stark eingedrückt. habe zum Glück präventiv Gummis besorgt ( ähem...) vorher und einfach mal neue Genommen. Tja ..brauch ja nicht erwähne das die Rotorwelle ebenso gerade war. Alles zusammengebaut und geflogen mit NULL vibrationen. :)
Das einzige was mir zu denken gibt: Die Gummis müssen ja gequetscht werden...und es ist nur ne Frage der zeit bis die wieder "ausleiern" da die BL-Welle recht kurz ist und die Muttern zumindest bis voll auf das Gewinde gedreht werden sollten.
Da gibts sicher noch Verbesserungspotential.
PS. im Bild der ALTE Gummi. Man sieht die Quetschung...
Mast und Blattbruch ;-)
Mike
:!:
blik13 - 08.12.2007, 09:35
gummi für rotor
wo auf der Explo-Zeichnung finde ich die Gummis
Silverwing - 08.12.2007, 12:58
Hallo blik 13,
auf der Explosisionszeichnung für den DF36 ist es die Teilenr. 7.
Noch ein kleiner Tip: Viele Deiner Frage beantworten sich mit Sicherheit beim Durchlesen der einzelnen Bereiche und Beiträge :wink:
Ach so:
Von mir noch ein herzliches Willkommen bei den Helisüchtigen. Ich wünsche Dir noch viel Spaß und möglichst wenige Crashs.
Es wäre noch super von Dir, wenn Du in Deiner Signatur in groben Zügen Dein Modell samt Ausstattung hinterlegen könntest. Das kann bei manchen Fragen die Antworten zielgerichteter machen.
Gruß
Dirk
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