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Steffi112 - 22.07.2004, 23:56
Mein eigener Tod
Fühl den Schmerz, der in mir pocht.
Tief in meinem Herzen.
Will ihn nicht mehr spüren.
Will nichts mehr fühlen.
Erkenne mich selbst nicht mehr.
Der Blick in den Spiegel zeigt mir..., was, weiß ich nicht,
denn was ich sehe bin nicht ich.
Sehe bleiche Haut im Mondschein.
Sehe Augen, tot und leer.
Aus ihnen laufen Tränen an meinem Gesicht herunter.
Die Augen, der Spiegel meiner Seele.
Verkümmert, dunkel und trostlos.
Wende mich ab vom Spiegel.
Zünde die Kerzen an, gehe zum Fenster und sehe zum Mond.
Dann gehe ich zum Bett.
Lege mich auf die samtroten Laken.
Bald wird sich mein Blut mit der Farbe der Laken vermischen.
Hatte nur einen Wunsch im Leben.
Den Wunsch nach Liebe und Geborgenheit.
Doch nun will ich weg.
Hin ins Reich der Schatten und der ewigen Ruhe.
Auf den Laken liegend verabschiede ich mich still von dieser Welt, diesen Menschen.
Von dem was mir mein Leben lang Kummer und Schmerzen bereitet hat.
Sehe meine Leben an mir vorüberziehen.
Und die Tränen fließen weiter.
Ich sehe zum letzten Mal den Mond, verabschiede mich von ihm.
Zweimal öffne ich meine Adern.
Ich hebe meine Arme, strecke sie zur Decke.
Das Blut läuft an meinen Armen herunter.
Blut vermischt sich mit Tränen.
Lege meine Arme neben mich.
Das Laken wird rot und feucht.
Wende meinen Kopf zum Fenster.
Sterbe mit einem Lächeln auf den Lippen,
welches nie erlöschen wird. :n23:
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