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Verfügbare Informationen zu "Zuviel Soja in der Nahrung: Zellschäden möglich"

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Alle Beiträge und Antworten
girl - 08.04.2008, 14:27
Zuviel Soja in der Nahrung: Zellschäden möglich
Zitat: Die Ernährung mit Soja-Produkten in hohen Konzentrationen kann Forschungen zufolge bei Menschen und Tieren negative Folgen haben. Verantwortlich dafür seien bestimmte hormonell wirkende Inhaltsstoffe, sogenannte Isoflavone.

Dies teilte das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) in Dummerstorf bei Rostock mit.
http://www.n-tv.de/945224.html?080420081030
girl - 09.04.2008, 19:48

Soja, Round-up & Monsanto:
(vorladen lassen!)
http://video.google.com/videoplay?docid=2966968585376204907&hl=en
girl - 09.04.2008, 19:50

Arte Doku - Soja, Round-up & Monsanto:
(vorladen lassen!)
http://video.google.com/videoplay?docid=2966968585376204907&hl=en
girl - 10.04.2008, 21:51

Zitat: Dass es so schnell kommt, hätte wohl niemand erwartet: Heute gab der Rektor Ziegler der Hochschule für Wissenschaft und Umwelt Nürtingen bekannt, dass keine weiteren Freisetzungsversuche mit genmanipulierten Monsanto-Genmais an der Hochschule stattfinden werden - zumindest für die nächsten 5 Jahre.
http://de.indymedia.org/2008/04/212915.shtml
girl - 13.04.2008, 09:32

GLOBAL 2000 warnt: Monsanto-Gentech-Mais zeigt starke Schwankungen im Giftgehalt!
BMinister Pröll muss Neuzulasssung von MON810 verhindern.
http://www.global2000.at/pages/pagentechnik080404.htm
girl - 14.04.2008, 07:18

Aktion an Seehofer
Werden Sie aktiv: Fordern Sie Landwirtschaftsminister Seehofer auf, das Freilandexperiment mit genmanipuliertem Weizen zu stoppen. Die Muster Email kann dahingehend abgeändert werden auch Gen-Mais mit zu erwähnen, sowie allgemein Gentechnisch veränderte Pflanzen als Nahrungsmittel.

http://www.umweltinstitut.org/genweizen2008

Gen-Mais-Anbau in D Info & Statistik:
http://umweltinstitut.org/gentechnik/freisetzungsversuche/genmais_2008-564.html
girl - 20.04.2008, 16:15

Positive Auswirkungen der obigen Aktion

Zitat: Angesichts drohender Hungerkatastrophen hat Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) massive Kritik an der internationalen Nahrungs- und Futtermittelindustrie geübt. «Denen geht es in erster Linie doch um eine Gewinnmaximierung und nicht um die Versorgung der Menschen», sagte Seehofer der Zeitung «Bild am Sonntag». «Es kann doch nicht sein, dass in den USA im wesentlichen nur noch ein Konzern Saatgut anbietet. Die Landwirte dort werden doch erpresst und die Entwicklungsländer auch.»
http://de.biz.yahoo.com/20042008/336/quot-denen-geht-erster-linie-gewinnmaximierung-quot.html

Zitat: Seehofer sagte: «Die großen Konzerne und Finanzanleger beherrschen die Szene und denen muss man in die Parade fahren. Wir brauchen hier keine industrielle, sondern eine bäuerliche Landwirtschaft.» Der Minister verwies auf Prognosen, nach denen die Preise für Futtermittel «um 600 Prozent steigen, weil es Futtermittelknappheit gibt. Dahinter steht das Interesse der Konzerne, ihren genveränderten Sojamais zu verkaufen».
http://www.badisches-tagblatt.de/html/ticker/00_20080420133718_Seehofer_Nahrungsmittelkonzerne_erpressen_Bauern.html
Thomas - 21.04.2008, 10:40

Vor 10 Jahren waren die alle so stolz darauf, das aus den Steuermitteln der EU-Bürger "Stillegungsprämien" bezahlt werden, um die Butterberge, die Milchseen, die Getreidehalden abzubauen.... Warum gagb`s diesen Nahrungsünberschuss?: Ganz einfach: Um den Weltmarktpreis auf künstlich hohem Niveau zu halten. So. jetzt ist der Weltmarktpreis wieder angestiegen - flugs werden die Wiesen reaktiviert... aber nicht um den Haitianern mehr Mehl zu liefern, sondern um am steigenden Weltmarktpreis weiter mitzuverdienen.... :evil:
Aedin - 22.04.2008, 10:19

Ja das mit dem Soja ist so ne Sache.....

Auf Grund von Soja sollen die Asiatinnen weniger Probleme mit den Wechseljahren haben. Auch hier wird in diesem Zusammenhang vieles in Verbindung mit Soja angeboten.

Das Problem welches ich da gesundheitlich sehe ist lediglich der Verzehr von Gen manipuliertem Soja, wer weiß schon wirklich ob es sich um ein Naturprodukt in Form von Sojaextrakten im Medizinischen/ Gesundheitlichen handelt...?

Auch hier denke ich, sollte man das Produkt in seiner Urform zu sich nehmen, möglichst aus dem Bioladen und wie bei allem denke ich ist es wichtig alles in Maßen zu essen.

Das allerdings Nahrungsmittel dazu benutzt werden um einen Gewinn an der Sache zu erzielen, finde ich einfach nur eine Sauerei, aber so ist es mit allem..... einer der Hauptfaktoren bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt, ist auch der Anteil des Getreides welches zur Fütterung der sogenannten Nutztiere verkauft wird.... auch hier sollten wir alle mal umdenken....es muss nicht jeden Tag Fleisch sein, eben alles in Maßen.

Jetzt wird auch schon der Biodiesel zum Hungerproblem. Ich sehe dies alles mit einer großen Skepsis, da ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass die gesamten Preiserhöhungen lediglich selfmade sind...egal ob Getreide, Strom, Gas Lebensmittel.

Wir befinden uns in der Schere. Es wird so aussehen, dass es bald nur noch zwei Klassen gibt. Arm und Reich und es werden künstlich Hungersnöte herbeigeführt, wir sind schon mittendrin...

LG
Aedin
girl - 22.04.2008, 12:18

Das mit den Hungersnöten... da ist mir heut im Supermarkt erst extrem aufgefallen was wir überhaupt kaufen - speziel was Gemüse angeht.
Da in meinem Garten erst die Saat- u. Pikierzeit beginnt, bin ich gezwungen auf marktwirtschaftliches Gemüse zurück zugreifen (Einkocher ist bestellt um zukünftig auch das auszuschliessen). Und bei diesem Gemüse bin ich stutzig geworden. 3-4 verschiedene Möhrenangebote - KEINES davon aus Deutschland; 3 Angebote mit Salatgurken - ebenfalls KEINES aus Deutschland. Das Gleiche gilt für Poree. Lediglich Kartoffeln und Spargel steht mit im deutschen Angebot.

Möhren aus Israel, Gurken aus den Niederlanden und Belgien, Poree aus Frankreich. Holland, Jordanien, Israel, Spanien, Italien. Alles ist vertreten - selbst bei "eigentlich" einheimischen Produkten. In den meisten fällen dann auch billiger als ein angebotenes deutsches Produkt - obgleich man meinen sollte, das ausländischer Import wenigstens zur Frachtkostendeckung über dem Preis der einheimischen sein sollte. Nix. Keine Chance. Billig-Milch kommt aus Frankreich und den Benelux-Ländern; seltener aus Deutschland (zumindest ist dieser Preis entschieden höher, wenn angeboten).

Bei dem finanziellen Budget der deutschen in ihren Geldbörsen ist klar wohin die überwiegende Mehrheit steuert beim Kauf von Produkten - ausländische, weil günstiger. Da kommt natürlich eines zum anderen. Die Bauern gehen letztenendes GANZ Pleite in deutschland oder sind mindestens darauf angewiesen die Futterproduktion (wofür sie Subvensionen bekommen) für ausländische Tiere anzutreiben, weil Gemüse oder Milch, sowie auch Fleisch aus deutschen Landen nur noch wenig bis gar nicht gekauft wird.

So macht man Staaten, bzw. Länder abhängig voneinander. Das geht soweit bis entweder ein Land am Hungertod leidet oder eben die Interne Wirtschaft bis aufs Mark verwirtschaftet wurde - zum Wohle der weltweiten Marktwirtschaft. Sowas nennt sich dann "Wettbewerbsfähig" und "freier Handel". Aber eben nur so lange, wie man handeln kann. Danach gerät man nur noch in die komplette Abhängigkeit und dort macht man was man will mit einem Land. Man kann es lenken und walten...
Aedin - 22.04.2008, 12:43

...das verstehe ich auch nicht .... soweit mir bekannt werden unsere Bauern doch subvensioniert....davon mal abgesehen bin ich nach wie vor der Meinung dass ein Land in der Lage sein muss, sich selbst versorgen zu können, aber das ist ja gar nicht gegeben, also es wird so hingestellt als wäre es nicht so....dann die Milchpreise und das Ganze drum rum, das ist doch komplette Verar***** sorry für die Wortwahl....

ich denke, wenn etwas kompakter wird, dann wird die Kontrolle übersichtlicher/besser...und ich denke auch, dass der Standpunkt Deutschland systematisch kaputt gemacht wird....

Kontrollen durch: TIA, TIDES, HID, EELD und ganz schlimm dieses hier: FutureMAP...sowie CoABS, CSEE, QuIST, Bio-Computation. Nicht zu vergessen die FEMA... naja kurz und gut, alles bestens unter Kontrolle zu bringen. :|
girl - 24.05.2008, 14:59

Zitat: Scientific studies: Genetically modified seed kills progeny

politikglobal.blogspot.com — Doctor of Biology Irina Ermakova attached genetically modified soya flour in the food of female rats two weeks before conception, during pregnancy and during the period of lactation. Result: An enormously high rate of dead rats in the progeny and/or disturbance of growth!
http://digg.com/health/Scientific_studies_Genetically_modified_seed_kills_progeny

deutsch:
Zitat: Gentechnisch modifiziertes Saatgut tötet die Nachkommenschaft

Doktor der Biologie Irina Ermakova hat weiblichen Ratten zwei Wochen vor der Konzeption, während der Schwangerschaft und während der Stillzeit genetisch verändertes Soja beigefügt. Ergebnis: eine enorm hohe Zahl von toten Ratten in der Nachkommenschaft und/oder erheblich gestörtes Wachstum.
http://politikglobal.blogspot.com/2008/05/0805-29-folgende-themen.html
Krates - 13.06.2008, 23:38

Die Sojabohne hat als Eiweißquelle hohe Bedeutung. Das Problem bei Leguminosen allgemein ist aber der Gehalt an Hämagglutininen. Davon haben manche viel, andere weniger. Der Verzehr von Sojaeiweiß ist - derzeit jedenfalls - unbedenklich. Grundsätzlich sollte aber gelten: Bevor genveränderte, aber auch durch herkömmliche Methoden hergestellte Neuzüchtungen von Leguminosen in den Handel kommen, sollte ihr Grad an Toxizität festgestellt sein.
Thomas - 14.06.2008, 17:30

Das Problem, Krates. liegt aber auch daran, dass man den genveränderten Krempel nicht kennt - wenn Du in Österreich einen asiatischen Lebensmittelladen kontrollierst, kontrollierst Du die Lebensmittelpackungen aufgrund dessen, was in den Inhaltsangaben `draufsteht - und das nicht nur beim Thai-Shop, sondern auch bei einem Raiffeisen-Discounter. So, und wenn der Hersteller von Tofu, Gemüsebratlingen oder Glasnudeln nicht korrekterweise das `draufschreibt, was `drinn ist - kuckst Du genauso in die Röhre, wie alle Verbraucher auch.... Ob der Mais oder der Soja gentechnisch verändert ist, kriegste nur `raus, wenn Du die Pflanze bzw. pflanzliche Ursprungsprodukt kennst. Wenn das Zeug gut vermischt wird - dann ist das wie mit der Alpenvollmilchschokolade - da steht dann kleingedruckt "... dieses Produkt kann Spuren von...... enthalten"....
tara - 14.06.2008, 20:35

naja ich denke , daß man bei sojaprodukten (in Ö) automatisch nach genveränderten bestandteilen sucht , weil bei uns ja verboten ist , sowas in menschlichen nahrungmitteln zu verarbeiten .

seit soja genverändert wird meide ich prinzipiell alles wo soja drin ist (auch brotsorten) , weil nicht hundertprozent ausgeschlossen ist , daß nicht doch genveränderter soja untergemischt wird , es wurde ja schon sogar in babynahrung genverändertes soja gefunden .

ich mag sojageschmack eigentlich auch gar nicht , es schmeckt nämlich wirklich "giftig" , es hat einen hantigen , leicht scharfen nachgeschmack , es ist nicht mild und süß wie zb. dinkel und das zeigt , daß die pflanze "abwehrgifte - sprich fraßgifte" produziert , das muß ich nicht unbedingt zu mir nehmen , es gibt soviele einheimische getreide und auch hülsenfrüchte , da brauchen wir soja aber wirklich nicht .
ich zb. liebe linsen über alles...

grüße
tara
Krates - 15.06.2008, 00:07

Du hast natürlich Recht, Thomas. Was drauf steht ist eine Sache, was drin ist eine andere. Und aus der Untersuchungspraxis weiß ich natürlich, dass man Dinge, nach denen man nicht sucht, auch nicht findet, es sei denn durch Zufall. Was die Suche nach genverändertem Soja betrifft, wird bei uns (in Ö) durchaus einiges getan. Es gibt so genannte Monitoring- Untersuchungen bei Futtermitteln im Zuständigkeitsbereich der Veterinärämter, bei Lebensmitteln allerdings nur im Anlassfall. Was die Untersuchungsmethoden betrifft, sind diese, soviel ich weiß, schon sehr weit entwickelt, doch ist das nicht mein Fach, und ich kann mich dazu nicht weiter äußern.

Grüße Krates
Krates - 15.06.2008, 00:10

Hallo Tara,

Du liebst Linsen? Ich auch. Am liebsten habe ich sie mit Speck und Semmelknödel. Und wenn man nicht gerade an Gicht leidet, sind Linsen ein hochwertiges, der Gesundheit sehr zuträgliches Nahrungsmittel.

Übrigens, auch Dinkel-, Emmer- und Einkorngetreide erzeugen Abwehrgifte gegen Fressfeinde. Diese werden allerdings durch heißes Zubereiten (Kochen, Backen) soweit denaturiert, dass sie keinen Schaden anrichten. Vorsicht ist bei Rohkost von Weizengetreide geboten (wegen des Gehalts an Phytin). Es gibt viele Menschen, die das nicht vertragen. Auch Roggenflocken (sie beinhalten Arabinoxylane und Alkylresorcine) können roh genossen außerordentlich unbekömmlich sein.

LG Krates
tara - 15.06.2008, 23:18

hallo krates :)

also ist müsli eigentlich nicht so gesund wie angenommen (?)

gekochte getreidespeisen hingegen schon .

grüße
tara
Krates - 16.06.2008, 09:17

tara hat folgendes geschrieben: hallo krates :)

also ist müsli eigentlich nicht so gesund wie angenommen (?)

Hallo Tara,

Müslis mit hohem Anteil an Weizen- oder Roggengetreide sind für viele Menschen schlecht verträglich. Sie können daher auch nicht den Anspruch erheben, gesund zu sein. Als Getreidezugabe für Müslis eignet sich am besten Hafer. Leider wird er, wenn er in Form von Flocken gelagert wird und unbehandelt ist, mit der Zeit bitter.

LG Krates
tara - 16.06.2008, 11:59

fein , daß wir dich jetzt hier haben krates , endlich einer der sich auskennt :D

ich bin ein sogenannter "körndelfresser" 70% meiner hahrung ist getreide , zu meinem glück , wie ich sehe , hab ichs lieber gekocht als roh .

wenn du so nett wärst und hier reinschreiben tätst welche getreidesorten am verträglichsten sind .
wir wären dir alle sehr dankbar :)

grüße
tara
girl - 17.06.2008, 07:22

Hallo,
um noch einmal auf Soja zurück zu kommen.
http://www.fnl.at/uploads/media/gesundheitsbote_5_2007.pdf Seite 19:
Genaueres über Soja; kann ich nur jedem empfehlen zu lesen...
tara - 17.06.2008, 14:29

hallo ihr lieben

der artikel den girl reingegeben hat ist viel zu wichtig .
da man ihn schlecht findet , oder der link vielleicht nicht funktioniert geb ich den artikel rein - lest selbst .

SOJA - viel schlechter als sein Ruf
**********************************
Herausgeber der deutschen Übersetzung:
Privatinstitut für ganzheitliche Medizin, Deutsch Evern/Lüneburg


Die Propaganda, die Soja
zum Verkaufschlager gemacht
hat, ist bemerkenswert.
Deshalb hier umfangreiche
Information, die Soja
von einer ganz anderen Seite
zeigt.
Die Chinesen essen Hülsenfrüchte
wie z.B. Linsen, aber
nie unfermentierte Sojabohnen,
weil Sojabohnen viele
natürliche Toxine oder sogenannte
Antinährstoffe enthalten.
Anti-Nährstoffe sind
in erster Linie starke Enzymhemmer,
die Trypsin und andere
für die Verdauung von Eiweiß benötigte
Enzyme blockieren. Bei den Hemmstoffen
handelt es sich um lange, gefaltete Proteine,
die auch durchs Kochen nicht komplett
zersetzt werden. Sie können starke Magenschmerzen
verursachen, die Eiweißverdauung
reduzieren sowie zu einem chronischen
Mangel an Aminosäurenaufnahme führen.
Sojabohnen enthalten außerdem Hämagglutin,
eine Gerinnsel fördernde Substanz, die
rote Blutzellen zusammenklumpen lässt.
Trypsinhemmer und Hämagglutin sind
Wachstumshemmer. Der Fermentierungsprozess
(Tofu) deaktiviert wachstumshemmende
Komponenten, ganz verhindern kann
man sie aber auch im Tofu nicht.
Soja enthält Goitrogene. Goitrogene

mindern
die Schilddrüsenfunktion.
Soja ist zu 99 % genetisch
modifiziert und ist von
all unseren Nahrungsmitteln
prozentuell am meisten mit
Pestiziden verunreinigt.
Sojabohnen enthalten viele
pflanzliche Säuren, wie sie in
jeder Samenkleie oder -schale
enthalten sind. Diese Substanzen
können die Aufnahme
wichtiger Mineralien – Kalzium,
Magnesium, Kupfer,
Eisen und besonders Zink -
im Verdauungstrakt blockieren.
Pflanzensäuren wurden
in umfangreichen Studien
behandelt. Wissenschaftler sind sich darüber
einig, dass Getreide und Hülsenfrüchte
zu dem verbreiteten Mineralmangel in Dritte-
Welt-Ländern beitragen. Es ist nachgewiesen,
dass die in diesen Gebieten aufgenommene
Nahrung Kalzium, Magnesium,
Eisen und Zink enthält, dass aber der hohe
Phytatgehalt (Phytat = pflanzliche Säure) in
Soja und in Getreide (Grundnahrungsmitteln)
ihre Aufnahme verhindert.
Sojabohnen haben von allen bisher untersuchten
Getreide- oder Hülsenfrüchtesorten
einen der höchsten Phytatgehalte, der
sich auch durch langes Kochen kaum reduziert.
Nur der Fermentierungsprozess kann
den Phytatgehalt von Sojabohnen deutlich

mindern. Wird Tofu zusammen mit Fleisch
gegessen, reduziert sich die blockierte Mineralaufnahme.
Japaner essen traditionell
nur wenig Tofu oder Miso als Teil einer mineralreichen
Fischbrühe, gefolgt von einer
Portion Fleisch oder Fisch.
Vegetarier, die Tofu als Fleischersatz oder
anstelle von Molkereiprodukten essen,
können unter erheblichem Mineralmangel
leiden. Die Folgen
einer Kalzium-, Magnesium-
und Eisenkarenz
sind bekannt,
die von Zink
hingegen weniger.
Zink wird aufgrund
seiner Wichtigkeit
für die optimale Entwicklung
und das
Funktionieren des Gehirns und Nervensystems
auch das Intelligenz-Mineral genannt.
Außerdem spielt es eine Rolle in der
Proteinsynthese, der Collagenbildung, im
Blutzuckerkontroll-Mechanismus, schützt
damit vor Diabetes und ist für ein gesundes
Fortpflanzungssystem unabdingbar. Zink ist
Schlüsselbestandteil vieler lebenswichtiger
Enzyme und sehr wichtig für das Immunsystem.
Die in Sojaprodukten gefundene
Phytate beeinflussen die Zinkabsorption
nachteilig. Zinkmangel kann zu dem sogenannten
“spacey-feeling” (Gefühl des Abgehobenseins)
führen, das einige Vegetarier
fälschlicherweise als spirituelle Erleuchtung
interpretieren.
Sojaproteinisolat: gefährlich
Man hat intensiv daran gearbeitet, die Antinährstoffe
der Sojabohne aus dem fertigen

Produkt zu entfernen, insbesondere das Sojaproteinisolat
SPI, das als Schlüsselzutat
in den meisten Sojaprodukten, in Babynahrung
sowie Sojamilchmarken gilt. SPI kann
man nicht selbst herstellen, es handelt sich
hier um einen hoch-industriellen Vorgang:
Ein schlammiger Brei aus Sojabohnen wird
zuerst mit alkalischer Lösung gemischt, um
Ballaststoffe zu entfernen, dann durch ein
Säurebad abgefällt
und getrennt, um
schließlich in alkalischer
Lösung neutralisiert
zu werden.
Das in Aluminiumtanks
durchgeführte
Säurebad schleust
Aluminium in das
Endprodukt. Um ein
proteinreiches Pulver zu gewinnen wird der
entstehende Quark bei hoher Temperatur
düsengetrocknet. Dann wird ein chemischer
Auszug hergestellt, nämlich das texturierte
Eiweiß TVP. Dies setzt dem Ganzen die
Krone auf. Texturiertes Soja enthält als
Neurotransmitter Excitotoxin. Excitotoxin
ist ein Nervengift. Es kann dies Ursache allergischer
Reaktionen sein.
Eine unglückliche Nebenwirkung der Hochtemperaturraffinade
ist die Denaturierung
anderer Sojaproteine. Es entstehen krebserregende
oder sogar giftige Stoffe.
In Ernährungsexperimenten erhöhte die
Verwendung von SPI den Bedarf an Vitamin
E, K, D und B 12 und verursachte Mangelsymptome
an Kalzium, Magnesium, Mangan,
Molybdän, Kupfer, Eisen und Zink.
Die in diesen Sojaprodukten verbleibenden
pflanzlichen Säuren hemmen die Zink- und

Eisenabsorption in höchstem Maße; Versuchstiere,
denen SPI gefüttert wurde, entwickelten
ausgeweitete Organe, betroffen
waren besonders Pankreas und Schilddrüse.
Außerdem wurden erhöhte Fettsäureablagerungen
in der Leber festgestellt.
Trotzdem werden Sojaproteinisolat und
texturiertes Eiweiß in großem Stil für Kantinenessen,
Backwaren, Diätgetränke, Fertiggerichte
und Fastfood verwendet. Trotz
der mangelhaften Ergebnisse in den Tierfütterungsversuchen
hat die Sojaindustrie eine
Reihe von Studien gesponsert, die Sojaproteinprodukte
als Ersatz für herkömmliche
Nahrung auch für die menschliche Ernährung
fördern sollen.
Das perfekte Essen
Soja wird in den letzten Jahren als „Wunderessen“
für alle Bevölkerungsschichten
gepriesen. Was früher nicht einmal als Lebensmittel
galt, wird
weltweit auf riesigen Anbauflächen
kultiviert, ein
Großteil wandert in die
Futtermittelindustrie, der
Rest wird in Margarine,
Backfett und Majonäse
verarbeitet. Synthetische
Aromastoffe, Konservierungsmittel,
Süßstoffe
und Emulgatoren verwandeln
Sojaproteinisolat,
das hässliche Entchen unter den Nahrungsmitteln,
in eine Prinzessin. Früher
wurden auf Sojaproteinisolate basierende
Produkte als Streckmittel und Fleischersatzstoffe
verkauft – eine Strategie, die nicht
genug Nachfrage bei den Konsumenten erzeugte.



Die Industrie änderte ihren Ansatz.
„Der beste Weg, Produktakzeptanz in einer
armen Gesellschaft zu schaffen, ist, dass der
Produktwert in einer wohlhabenden Gesellschaft
anerkannt wird“, sagte ein Vertreter
der Industrie. So wird Soja jetzt an den gehobenen
Konsumenten verkauft und zwar
nicht als billiges Essen für Arme, sondern
als Wundersubstanz, die vor Herzkrankheiten
und Krebs schützt, Hitzewallungen
abrupt verschwinden lässt, kräftige Knochen
bildet und uns für immer jung hält.
Die Konkurrenz – Fleisch, Milch, Butter,
Käse und Eier – wurde rechtzeitig von den
zuständigen Regierungen verteufelt. Soja ist
das neue Fleisch und die neue Milch für eine
neue Generation tugendhafter Vegetarier.
Marketing kostet Geld
Deshalb zahlen alle Sojabohnen-Produzenten
eine vorgeschriebene Umlage von
einem halben bis einem
Prozent des Marktpreises
von Sojabohnen. Die
Summe, ungefähr 80 Mio.
US-Dollar jährlich, unterstützt
ein Programm, um
die „Position von Sojabohnen
auf dem Markt zu
stärken und national sowie
international die Verwendung
für Sojabohnen
und -produkte aufrechtzuerhalten
und zu expandieren.“ PR Firmen
sind engagiert, Rechtsanwälte setzen sich
für günstige Regierungsvorschriften ein.
Freihandelsabkommen sorgen für den Verkauf
des Sojabohnen-Überflusses an andere
Länder. Die Sojaoffensive reicht weit: Die

meisten Brote aus dem Supermarkt enthalten
bereits Sojaprotein.
Eine gute Verpackung, massive Werbung
und eine Wunder vollbringende Marketingstrategie,
die besonders die mögliche
gesundheitsfördernde Wirkung des Produktes
hervorhebt, erklären die steigenden
Verkaufszahlen bei allen Altersgruppen. Berichte,
dass Soja vor Prostatakrebs schütze,
haben z. B. Männer mittleren Alters dazu
gebracht, Sojamilch zu trinken. Heute die
USA, morgen der Rest der Welt. Auch in
Kanada steigen die Verkaufszahlen von Sojamilch,
obwohl Sojamilch dort zweimal so
viel kostet wie Kuhmilch. In Ländern wie
Kenia sprießen Sojamilch-Fabriken aus
dem Boden. Selbst China, wo Soja wirklich
noch ein Armenessen ist und wo die Leute
mehr Fleisch und nicht Tofu wollen, hat sich
dazu entschlossen, lieber Sojafabriken nach
westlicher Art zu bauen als Weideland für
Viehzucht anzulegen.
Soja und Krebs
Die neue Richtlinie der amerikanischen
Behörde für Arzneimittelzulassungen hat
Werbung für Krebsvorbeugung auf Nahrungsmittelpackungen
verboten, was die
Industrie und ihre Vermarkter allerdings
nicht daran gehindert hat, ihre eigenen Werbetexte
zu verfassen. „Soja schützt nicht nur
das Herz“, so eine Broschüre einer Vitaminfirma,
„sondern es hat auch starke Antikrebs-
Leistungen gezeigt ... die Japaner, die
30 Mal mehr Soja als die Nordamerikaner
essen, haben weniger Brust-, Gebärmutterund
Prostatakrebs“.
Das stimmt. Allerdings haben Japaner und
Asiaten dafür eine viel höhere Krebsrate

bei anderen Krebsarten, insbesondere Speiseröhren-,
Magen-, Pankreas und Leberkrebs.
Überall auf der Welt zeigen Asiaten
außerdem eine erhöhte Erkrankungsrate
an Schilddrüsenkrebs. Die Logik, niedrige
Krebsraten im Fortpflanzungssystem mit
Sojakonsum in Verbindung zu bringen,
erfordert gleichermaßen, hohe Raten von
Schilddrüsen- und Krebs im Verdauungssystem
dem gleichen Essen zuzuordnen,
besonders weil Soja diese Krebsarten bei
Labormäusen verursacht hat.
Wie viel Soja essen Asiaten?
Eine Befragung ergab, dass sie weniger als
2 Teelöffel täglich essen. Traditionell fermentierte
Sojaprodukte ergeben eine für die
asiatische Küche wichtige, köstliche und natürliche
Würze. Aber abgesehen von Zeiten
der Hungersnot essen Asiaten Sojaprodukte
nur in kleinen Mengen, als Würzmittel und
nicht als Ersatz für tierische Produkte – mit
einer Ausnahme: Für Zölibatmönche, die
in ihren Klöstern eine vegetarische Ernährungsform
praktizieren, sind Sojaprodukte
recht hilfreich, weil sie die Libido dämpfen.
Unterdessen haben Forscher 1996 festgestellt,
dass Frauen eine erhöhte Häufigkeit
von Gebärmutterschleimhaut-Wucherungen

haben, wenn sie sich mit Sojaproteinisolat
ernährten. Dies ist eine Voraussetzung für
bösartige Tumore.
Phytoöstrogene : Wundermittel?
Die männliche Spezies tropischer Vögel hat
bei der Geburt das gleiche graubraune Gefieder
wie die Weibchen, erst später, zwischen
9 und 24 Monaten, verfärbt es sich. Richard
und Valerie James, Vogelzüchter in Whangerai,
Neuseeland, kauften
eine neue Futtersorte
für ihre Vögel, die
hauptsächlich auf Sojaprotein
basierte. Als
sie dieses Futter verwendeten,
verfärbten
sich ihre Vögel schon
nach ein paar Monaten.
Ein Vogelfutterhersteller sagte sogar, dass
diese Frühentwicklung ein Vorteil wäre, der
durch die Fütterung zu Stande kommt. Eine
Werbung für das Futtermittel zeigte das Bild
eines männlichen dunkelroten Rosella, eines
australischen Papageis, der normalerweise
sein rotes Gefieder erst zwischen 18 und 24
Monaten bekommt, leuchtend gefärbt mit bereits
11 Wochen. Leider gab es in den darauffolgenden
Jahren eine reduzierte Fruchtbarkeitsrate
bei den Vögeln, frühzeitige Reifung,
deformierte, verkrüppelte oder totgeborene
Brut und vorzeitigen Tod, besonders unter
den Weibchen, so dass die Population im Vogelhaus
immer kleiner wurde. Die Vögel hatten
Schnabel- und Knochendeformierungen,
Kröpfe, Funktionsstörungen des Immunsystems
und verhielten sich aggressiv. Autopsien
zeigten, dass die Verdauungsorgane sich
im Zustand der Zersetzung befanden. Die Art

der Probleme stimmte mit den Problemen
überein, welche die Familie James bei ihren
Kindern beobachtet hatten. Ihnen war Babynahrung
auf Sojabasis gefüttert worden.
Die Jameses waren entsetzt und wütend und
beauftragten den promovierten Toxikologen
Mike Fitzpatrick, weitere Nachforschungen
anzustellen. Dr. Fitzpatrick fand heraus, dass
Sojakonsum in der Fachliteratur mehreren
Funktionsstörungen, Unfruchtbarkeit, erhöhter
Krebswahrscheinlichkeit und Leukämie
bei Kindern zugeordnet
wurde. Außerdem
fand er in Studien aus
dem Jahre 1950, dass das
in Soja enthaltene Genistein
hormonelle Zersetzung
bei Tieren hervorruft.
Dr. Fitzpatrick
untersuchte das Vogelfutter
und fand hohe Werte von Phytoöstrogenen,
besonders Genistein. Als die Jameses
die Fütterung mit dem sojabasierten Futter
einstellten, fand der Schwarm allmählich zu
seinen normalen Verhaltensweisen zurück.
Die Jameses begannen einen privaten Kreuzzug,
um die Öffentlichkeit und die Behörden
vor Toxinen in Sojanahrung zu warnen, insbesondere
vor den hormonzerstörenden Iso-
flavonen.
Angeblich haben die Isoflavone in Soja
einen positiven Effekt auf Symptome der
Postmenopause, u. a. Hitzewallungen und
Osteoporose. Vor dem Hintergrund, dass
Sojanahrung Kalzium blockiert und einen
Vitamin D-Mangel hervorruft, ist die Behauptung,
Soja schütze vor Osteoporose,
unerhört. Dass Asiaten tatsächlich niedrigere
Osteoporoseraten als Nordamerikaner
haben, ist auf ihre an Vitamin D reiche

Ernährung zurückzuführen (Garnelen,
Schweinefett, Meeresfrüchte und Kalzium
aus Fischbrühen). Die hohen Osteoporoseraten
in Amerika sind darauf zurückzuführen,
dass anstelle von Butter, einer natürlichen
Vitamin D Quelle und anderen für die
Kalziumabsorption wichtigen fettlöslichen
Aktivatoren, Sojaöl verwendet wird.
Das nächste Schritt
Schon bald werden in den USA Schadensersatzklagen
von Millionen Geschädigter auf die
Industrie zukommen. Die Geschworenen werden
zu hören bekommen, die Industrie habe
seit Jahren gewusst, dass Soja viele Toxine
enthalte. Zuerst sei der Öffentlichkeit erzählt
worden, dass die Toxine beim Raffinadeprozess
entfernt werden. Als herauskam, dass diese
doch nicht ganz vernichtet werden konnten,

sei behauptet worden, dass diese Substanzen
gesund seien. Die Regierung habe die Behauptung
gebilligt, eine giftige Substanz sei gesund
und die Industrie habe die Öffentlichkeit angelogen,
um mehr Soja zu verkaufen. So in etwa
könnte die Anklage lauten.
Mit der Industrie sind Händler, Hersteller, Wissenschaftler,
Journalisten, Bürokraten, frühere
Risikoanleiher, Ernährungskritiker, Vitamin-
firmen und Einzelhandelsgeschäfte gemeint.
Die Farmer werden wahrscheinlich nicht zur
Rechenschaft gezogen werden, weil sie ebenso
hinters Licht geführt wurden wie wir alle.
Aber sie müssen einen Anbau-Ersatz finden,
bevor die Soja-Seifenblase zerplatzt und der
Markt kollabiert: Weiden für Viehbestand, Designergemüse
…oder Hanf, um all das Papier
für Tausende von Klagen aufzusetzen.

Übersetzung aus dem Englischen:
Anne von Gladiss


http://www.fnl.at/uploads/media/gesundheitsbote_5_2007.pdf

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grüße
tara
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