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Anonymous - 04.07.2008, 12:47
Masken
Hola, aus gegebenen Anlass habe ich mich dazu entschlossen mir mal selber ne Vollmaske zu bauen, dazu bräuchte ich aber eine gute Anleitung und vielleicht Dinge die mal Falsch machen könnte, sprich bräuchte ne gute Beschreibung.
Barash wie siehts aus kannste deine mal reinsetzen ??
Guss Niklas
Barash-âmul - 04.07.2008, 13:41
Alles klar - das wollte ich ja sowieso noch hier reinstellen, damit dem Chassnak nicht langweilig wird und Nora zufrieden ist ;)
Weil meine Schwester mit der Digicam in Bulgarien ist, kann ich nur die Hälfte der Bilder ca. reinstellen. Der restliche Prozess ist noch nicht abgelichtet und auf meinem PC: Also mache ich den Maskenbau jetzt einfach mal in 2 Etappen. Die erste, die ich jetzt schilder, dauert eh ziemlich lange.
Kurz vorab:
Maskenbau ist echt anstrengend, oft werdet ihr einfach keinen Bock mehr haben und am liebsten den ganzen Scheiss wegschmeißen wollen und nur noch Elfe spielen wollen - aber dann gibt es meist wieder kleine Erfolgserlebnisse, die einen zum Weitermachen zwingen.
Bitte verlinkt dieses Tutorial auch nicht überall und reicht es weiter, ich finde das sollte schon in unseren Kreisen bleiben. Sander hütet sein Geheimnis ja auch nicht umsonst ;)
Einkaufsliste, damit ihr nicht 3x zum Baumarkt müsst. Das sind alles nur Möglichkeiten, wie man die Maske bauen kann, daher führe ich hier auch nur die von mir verwendeten Materialien auf:
Vaseline (Apotheke)
Gipsbinden (Apotheke)
Keramiplast (Baumarkt)
Rigips, Modelliergips (Baumarkt)
weitere nützliche Dinge:
fettige Creme
Modellierbesteck
(Nagelpflegeset)
Strohhalme
Klarsichtfolie
Tesafilm
Here we go:
Besorgt euch Gips-Binden aus der Apotheke (2-3Euro das Stück). Für ein kleines Gesicht reicht meist 1 Binde, ich habe aber lieber mal mehr gekauft, man kann die ja immer mal brauchen.
Sucht euch nen Freund/Freundin (wer nicht weiß wie das geht, sollte einfach mal abends in der lokalen Kneipe 2 Runden Freibier schmeißen, oder wahlweise aufhören WoW zu zocken ^^).
Dann reibt euer Gesicht mit Vaseline/Bebe-Creme oder sonstiger Fetthaltiger Kosmetik ein.
Da sollte echt ne gute Schicht drauf entstehen. Kein Scheiss! Wenn ihr glaubt, ihr seid so voll, dass das sicher nicht mehr haften wird, dann macht noch mal die gleiche Menge drauf.
Je nach dem, wie genau der Abdruck der Nase sein soll, empfiehlt sich zum Beispiel einen Strohhalm in die Nase zu stecken, um möglichst viel einzugipsen.
Dann lasst ihr euch eingipsen, so viel ihr wollt. Dieser Abdruck muss nicht besonders dick sein, nur sollte er genug Eigenstabilität besitzen.
Man kann jetzt unterscheiden zwischen nem Vollabdruck des Kopfes, oder einem reinen Gesichtsabdruck. Mit Vollabdrücken kenne ich mich nicht so aus, ich habe nur das Gesicht gemacht - und bin auch so ganz gut ausgekommen.
Macht den Abdruck aber schon so groß wie möglich, dazu empfiehlt es sich zum Beispiel den Haaransatz mit Klarsichtfolie flach zu drücken um auch noch weiter auf dem Kopf zu gipsen.
Wenn alles getrocknet ist, dann löst ihr das vorsichtig raus. Wenn ihr genug Creme benutzt habt, bleiben euch sogar eure Augenbrauen erhalten =)
Mein Abdruck sah dann so aus:
Kommen wir zum nächsten Schritt:
Fahrt zum Baumarkt und kauft euch nen Sack mit Rigips. Da gibt es viele Varianten. Ich habe nen Sack Moddelliergips 2,5kg genommen (weil der gerade im Angebot war, für 2,50 Euro). Ganz aufgebraucht habe ich den nicht, aber man weiß ja nie...
Bevor ihr nun anfangt munter anzurühren, reibt euren Gesichtsabdruck von innen mit Vaseline ein. Für alle nicht homosexuellen unter euch: Vaseline gibt's auch in der Apotheke. In normalen Läden selten zu finden, weil da irgendsoeine Firma aufgekauft wurde etc. (die Frau im Großhandel hat mir nen netten Vortrag darüber gehalten...).
Reibt die Maske von innen also gut ein.
Dann rührt Euch Gips an. Als Konsistenz empfehle ich so ein Mittelding aus Joghurt (zu flüssig) und abgekühltem Pudding. Diese zähflüssige Masse dann schön verteilen in euer Maske. Achtet darauf, dass der Gips überall reinläuft, besonders bei der Nase. Dann einfach auffüllen.
Das Trocknen wird schon so 1-2 Tage dauern. Ihr werdet schon bald bemerken, wie heiß der Abdruck dabei wird ;)
Wenn ihr sorgfältig gearbeitet habt, könnt ihr den Abdruck aus der Form lösen. Dann sieht das ca. so aus:
Dann kommt man zum Schritt: Aufmodellieren der orkischen Gesichtszüge.
Ab hier wird es dann wirklich kreativ. Das davor sollte eigentlich jede problemlos schaffen.
Zum Modellieren empfiehlt jeder was anderes. Möglich ist so ziemlich alles, von Thermoplast, über Gips bis hin zur Knete ausm Kinderspielzeugladen. Was ich empfehlen kann ist Keramiplast.
Das bekommt man ebenfalls im Baumarkt. Preislich liegt man da auch ganz gut. Ich weiß jetzt nicht mehr wie groß das Stück war, welches ich gekauft hatte, ich glaube aber 2 Kilo. Da lag man Preislich bei 12 Euro.
Aus der Menge hab ich aber nicht nur mein Gesicht gemacht, sondern auch meine Ohren und habe die Hälfte von dem Zeug noch Slog gegeben, der sich auch noch sein Gesicht und seine Ohren gemacht hat.
Keramiplast hat den Vorteil, dass es sich ziemlich lange noch verformen lässt, bevor es an der Luft hart wird. Wenn man viel Wasser nimmt, kann man wunderbar glatte Übergänge machen. Dann fängt man an zu modellieren:
Das ist eines der ersten Bilder. Die Maske wird in diesem Stadium den ein oder anderen Prozess durchmachen, weil euch die Nase dann zu klein ist, die Augenbrauen zu dick usw...
Um überschüssiges Material wegzunehmen, empfiehlt sich ein elektrisches Nagelpflegegerät:
Da kann man dann unterschiedliche Aufsätze drauf machen und prima Falten schleifen etc.
Slog hat so eine Art Modellierbesteck benutzt. Die hochmoderne Technik ist also nicht unbedingt ovn Nöten.
Das Gesicht sollte dann so nach und nach seine Form annehmen:
Es gibt jedoch ein paar Dinge, auf die man achten sollte:
Beim Abnehmen von Modelliermasse immer nur so weit, bis es weiß wird ;)
Das ist ein weiterer Vorteil von Keramiplast, da es eine andere Farbe als Gips hat. Also merkt ihr schnell, wo noch Maske ist und wo euer Gesicht anfängt.
Und damit sind wir auch beim nächsten Punkt. Weil ihr ja sicher nicht schwimmen wollt in der Maske, sehr zu, dass die Patie um die Augen (gerade unten) sehr dünn aufmodelliert ist, damit die Maske später da sehr nah anliegt.
Auch empfehle ich bei allen kreativen Designideen trotzdem noch daran zu denken, dass ihr das Dingen über einen längeren Zeitraum tragen wollt, wodurch man zB beim Design der Nase darauf achten sollte, dass die neuen Nasenlöcher möglichst nah an den eigenen liegen und so weiter.
Thema Ohren:
Man KANN sich einen Abdruck auch vom Ohr machen, da dann die orkischen Züge drauf modellieren etc. Rate ich aber von am. Ich habe das noch nicht probiert, aber ich stelle es mir sehr schmerzhaft vor ;)
Also ist euer Talent gefragt und ihr modelliert frei Hand ebenfalls mit Keramiplast die gewünschten Ohren.
Ihr werdet später eure eigenen Ohren NICHT in den Modellierten drin haben, also ist beim Design alles erlaubt. Ich würde mich allerdings ein wenig an anathomische Richtigkeit halten und auch an die Ohrlöcher denken :)
An diesem Punkt enden die Bilder leider erst einmal.
Wenn meine Schwester in einer Woche aus dem Urlaub zurück ist, dann gibt es den Rest.
Weiter geht es dann ab dem Punkt, wo ihr vor euch ein fertig modelliertes orkisches Gesicht liegen habt, so wie ihr es wollt.
Bis dahin wünsch ich erst mal viel Spaß beim basteln ;)
Gornak - 04.07.2008, 13:57
Sehr schön, gefällt mir. Mal sehen, vielleicht probier ichs mal aus.
Anonymous - 04.07.2008, 15:22
vielen dank
Rhogh'nir - 04.07.2008, 17:12
Sehr umfangreich und detailliert. Nun kann ich mit fremden Wissen protzen.
Barash ... dieses Anleitung nicht an Truppfremde rausgeben. :twisted:
Anonymous - 05.07.2008, 11:53
Ich werde mich in den Ferien mal aufmachen und mir auch ne Maske bauen
Chassnak - 06.07.2008, 19:18
ich bin begeistert...ich werde mich diesen winter wohl auch mal in die geheimtefen des maseknbaus hinablassen und dann eien vollkommende unabhängigkeit von gewissen masken bauern zu erreichen ^^
Barash-âmul - 10.07.2008, 19:48
Hier ist dann mal der versprochene 2. Teil :)
Einkaufsliste:
- Latex
- Vaseline
- Acrylfarbe/Abtönfarbe
- Sturmhaube
- Pferdehaare(?)
Idealer Weise habt ihr annähernd einen Gipspositiv eures Kopfes mit dem aufmoddelierten Ork-Gesichtszügen.
Jetzt kommt wieder Vaseine zum Einsatz. Reibt das Gesicht gut ein.
Nun wird ein Ork-Gesichts-Negativ erstellt - das Abformen geschieht mittels einer Mehl-Latexmischung.
Nehmt euch nen Schneebesen und rührt in Latex so nach und nach Mehl da rein. Die Konsistenz zu beschreiben, die man erreichen sollte ist schwer. Es sollte schon gut angedickt sein, aber auf keinen Fall klumpen.
Ein wenig klumoen ist kaum zu vermeiden und auch weiter nicht schlimm. Ihr werdet dann schon sehen, was ich meine.
Diesen Abdruck macht man (je nachdem wie dick man den aufträgt) in ca. 3-4 Schichten, wenn ich mich recht erinnere. Jedenfalls sollte das Negativ nachher so stabil sein, dass es von alleine die Form gut halten kann.
Wenn ihr nicht zu geizig mit Vaseline gewesen seid, dann lässt sich der Abdruck auch prima ablösen.
Das ganze ist dann leicht gelblich und sieht so aus:
Jetzt kommt man dazu, Latex mit Farbe anzumischen.
Nehmt ausreichend Latex. Das meine ich ernst. Selbst wenn man sich das Mischverhältnis aufschreibt, ist es echt schwer wieder was davon herzustellen. Slog hat das recht geschickt gemacht, indem er sich das Mischverhältnis in Einheiten (bestehend aus jeweils einem gefüllten Überraschungseibecher) aufgeschrieben hat. Aber es ist ja nicht jeder so ein Fuchs ;)
Um Verhältnis:
Die Mischungen variieren so zwischen 1:4 oder 1:3, wobei der Latexanteil immer höher ist.
Zugelassen sind Acrylfarben (sehr intensiv) und Abtönfarbe. Gibt sicher noch mehr, aber ich habe nur die beiden verwendet. Auf jeden Fall unterlassen sollte man so Ideen mit Ölfarbe oder so (das bekannte Latex-Krustentierchen aus dem großen Ozean...).
Je größer der Farbanteil, desto robuster und fester wird die Maske. Je weniger Farbe, desto mehr Details werden vom Abdruck übernommen.
Meine Maske ist im Verhältnis 1:3.
Dabei ist in der Farbe hauptsächlich weiße Abtönfarbe und ein wenig Acrylfarbe in Schwarz.
Wenn ihr dann ausreichend Latex gefärbt habt, solltet ihr das für den weiteren Prozess in ein luftdichtes Gefäß (Nutellaglas) einfüllen.
Jetzt kommt der finale Abdruck! Gebt euch hierbei besonders Mühe ;)
Streicht den Negativabdrucka us der Latex-Mehlmischung von innen mit Vaseline ein.
Tragt dann mit einem Pinsel (oder Finger, damit hatte ich eher das Gefühl einen besseren Tastsinn zu haben und gerade die Furchen durch Pinsel zu vermeiden) die erste Schicht auf. Hier wird es dann zur Geduldsprobe. Sicherlich will man seine Maske jetzt endlich in der Hand haben, aber je dünner ihr die Schichten macht und je besser ihr die durchtrocknen lasst, desto besser wird das Ergebnis.
Trocknen kann man recht schnell mit einem Haartrockner.
Achtet beim Auftragen besonders auf kritische Bereiche wie die Nase und so.
Jaaa... die Anzahl der Schichten... hier teilen sich die Meinungen.
Ich habe in einigen Foren schon von 3-4 Schichten gehört. Aber die müssen dann wohl echt grob und unordentlich gewesen sein... Dazu sag ich nur: Das ist totale Quatsch. Man braucht auf jeden Fall mehr.
Ich habe sehr dünne Schichten gemacht - 12 an der Zahl.
Und dass es noch dicker geht, hat zum Beispiel Gorshaks Maske bewiesen. Aber bei 12 hatte ich erst das Gefühl, dass das Ganze eine Konsistenz hat, die mir nicht beim ersten Hammerschlag um die Ohren fliegt.
Nun kommt sowas wie das große Finale: Das Herauslösen der Maske.
Hier gibt es ja tausende Horrorszenarien, von wegen alles reißt ein. Die Nase reißt ab... Das Latex rollt sich ein, klebt aneinander....
VOR dem Herauslösen einfach von innen da Latex mit Babypuder (Talkum) verschließen und fertig. Meine Maske ging einfach raus und war fehlerfrei.
Auf dem Bild her habe ich bereits die Sturmhaube übegezogen und halte mir den frischen Abdruck an:
Für die Ohren gilt nicht ganz genau der gleiche Prozess. Da habe ich den Abdruck direkt von meinem aus Keramiplast modellieren Ohr gemacht. Also das Latex direkt auf die Ohren gepinselt (Vaseline!). Lässt sich auch gut rauslösen dann.
Zum anbringen der Maske auf die Sturmhaube:
Haube aufziehen, Maske drauf legen und sich dann von jemandem die Ränder dran latexen lassen. 1-2 Schichten reichen meist schon und ihr könnt die wieder abziehen.
Jetzt kommt die Handwerksarbeit. Schön den Übergang verschwinden lassen. Immer wieder den Übergang überlatexen, bis man ihn nicht mehr sieht.
Ohren anbauen:
Dranhalten, dran latexen. Gibts nicht viel zu sagen... Loch reinmachen und gut ist. Hier mal ein Bild von diesem Prozess:
Achja, Löcher hab ich auch schon mal reingemacht, damit ich nicht ersticken brauche und mich im Spiegel bestaunen kann, wie hübsch ich doch bin =)
Den Kopf dann komplett einlatexen.
Vielleicht sind vorher Korrekturen an der Sturmhaube zu machen, damit sie optimal sitzt und keine Falten wirft. Hierbei einfach Mamis Nähzeug ausleihen und los gehts.
Wieviele Schichten der Hinterkopf quasi bei mir hat, weiß ich nicht mehr genau, aber so 5-8 werden es gewesen sein.
Nächste Punkt: Haare.
Eigentlich recht simpel - erfordert nur ein wenig Fingerspitzengefühl:
Kauft euch Pferdehaare (das ist noch nicht sooo kompliziert :D).
Gebe hier mal einen Geheimtipp raus: www.trapperlodge.de
Falls ihr was günstigeres kennt, bitte bescheid geben, aber was der anbietet ist mit Abstand die beste Ware, die ich bisher so gesehen habe (und ich habe lange nach Pferdeschweifen gesucht...(Ich war sogar in nem Forum für Reiterinnen namens GoFeminin angemeldet...)).
Aus dem Haar des Streitrosses schneidet ihr euch dann ein paar Haare raus und tunkt den Ansatz in das gefärbte Latex. Dann anhalten an die Maske (Schere kann praktisch sein, weil Latex daran nicht so haftet wie an den Fingern) und mit einem Haartrockner anföhnen. Fangt dazu am Hinterkopf an und arbeitet euch nach vorne. Wenn man das schön macht, sieht man keine Ansätze mehr oder kahlen Stellen.
Wie gesagt, ist ne etwas kniffelige Aufgabe, aber das klappt schon, nur Mut.
Für eure ersten 5 Strähnen braucht ihr noch relativ lang, trocknet sehr sorgfältig das Latex und so... Aber später entwickelt sich Routine und ihr arbeitet euch fix nach vorne.
Wenn die Frisur dann sitzt, kommt der wirklich letzte Punkt:
Die Bemalung:
Ich habe mir einen Schminkschwamm genommen und Acrylfarbe mit Wasser verdünnt und muss sagen, dass ich damit sehr gut zurecht gekommen bin.
Anfangs lohnt sich wie beim normalen Schminken eine eher dunklere Farbe. Gerade große Flächen dann eher ein wenig aufhellen (Stirn etc.) und die Augenhöhlen etwas dunkler gestalten.
Gibt sicher noch andere Arten die zu bemalen, aber diese war relativ simpel und ist, wie ich finde, auch noch schick anzusehen.
Soooooo, das war es dann aber auch.
Wenn noch fragen sind, dann fragt ruhig.
Und wie der Cheffe schon sagt, tragt diese Info bitte nicht zu weit hinaus. Dieses Tutorail ist eher dafür bestimmt, dass wir ein total elitärer Haufen werden und den anderen allen den Spaß verderben...
:twisted:
Anonymous - 11.07.2008, 13:32
Sehr schön, vielen Dank :D
Sehr schöne und detaillierte Anleitung!
Slog'bûr - 15.07.2008, 20:41
So, der Barash hat quasi schon alles gesagt, was es zu sagen gibt ;) Ich poste hier mal die Abdrücke die ich verwendet habe um nen paar weitere Anregungen zu geben:
Einmal das Gesicht:
Und einmal die Ohren:
Ich hab versucht erst Negativbadrücke von den Ohren zu machen und diese dann wie die Maske von innen mit Latexauszupinseln.. Nachdem der Latex weiter hinten im Ohr nach 4 Tagen nicht annähernd angefangen hatte zu trocknen (auch nach Zuhilfenahme eines Föhns..) habe ich kurzerhand meinen Latex, wie Barash, einfach auf die modelierten Abdrücke gepinselt.
Nen Unterschied zu Barahs's Version:
Ich habe auf meinen modellierten Abdruck keine Vaseline geschmiert, bevor ich das angedickte Latex draufgeschmiert hab. Dabei kommen vllt mehr Einzelheiten raus, kp :)
So.. Maske auf Sturmhaube geklebt:
*lange Zeit vergeht*
Ohren an die Maske geklebt, Haare ebenfalls. Ich kann für das Anbringen der Ohren einen Styroporkopf empfehlen. Da könnt ihr die Ohren, nachdem ihr herausgefunden habt an welcher Stelle eurer Sturmhaube sie denn sitzen müssen, damit ihr hinterher auch was hören könnt, chillig feststecken und dann in Ruhe anlatexen.
Dann gehts ans schminken. Zuerst so ein bis drei leicht verschiedenfarbige dunkle (!) mit dem Schwamm auftupfen:
(Jaja, Rasierer war im Urlaub -.- )
Darüber kommen dann wieder 1 bis 3 verschiedenfarbige helle Farbtöne, nur leicht getupft, damit die Falten zur Geltung kommen:
Schaut leider auf den Fotos nicht annähernd so gut aus wie die Echte ;)
Barash-âmul - 15.07.2008, 22:14
Zitat: *lange Zeit vergeht*
Das trifft es auf den Punkt :D
Narkûraak - 29.08.2008, 09:37
Weiß vielleicht jemand, ob es schlecht ist, wenn die Latexmilch in der Flasche sich etwas rötlich färbt oben drauf? Wollte damit meine Maske machen...
Und Barash, wie viel Latexmilch hast du verbraucht? Reicht eine Flasche für 2 Masken aus? (sind ca. 900 ml noch drin)
Shaatii´Burgûl - 21.09.2008, 18:35
So Jungs(und mädels^^) ich hab blöderweise ne Mastixallergie und deswegen hab ich vor mir ne vollmaske zu bauen. Jetzt hab ich nur nen kleines problem...ich hab keine ahnung was ein weiblicher ork für gesichtszüge hat (man sollte mich schon als weibchen erkennen) und das internet spuckt irgendwie auch keine vorlagen aus...also wenn jemand ne idee hat wär das echt toll
Narkûraak - 21.09.2008, 19:38
Ich bin auch gerade dabei mir eine Vollmaske selbst zu bauen. Ich werde versuchen die Gesichtszüge nicht zu kantig wirken zu lassen. Eher abgerundet. Außerdem werde ich denke ich auch einiges über die Haarpracht definieren. Keine all zu hohe Stirn, sondern den Haaransatz tiefer anfangen lassen und nicht so krasse "Geheimratsecken" machen, wenn man sie denn so nennen darf. Schmuck im Haar wird sicher auch einiges dazu tun. Oder einen Zopf binden.
Barash-âmul - 21.09.2008, 21:53
Ich sehe das wie Nark:
Schuck + Zopf.
Ansonsten modellierst du ja auf dein Gesicht, dann einfach alle Gesichtszüge vergröbern und kantiger darstellen.
Slog und ich haben jetzt zB große Augenwülste ausmodeliert.
Bei nem weiblichen Ork würde ich zB die Wangenknochen markant darstellen.
So weibliche Dinge halt :D
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