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Bladde - 05.11.2007, 08:33
MüKäBa vs. Weininsel
Hallo zusammen,
war irgendwer bei diesem Schützenfest (39:33) vor Ort und kann uns berichten, wie es zu dem Ergebnis kam?
Mir war es (leider wieder einmal) nicht möglich, mitzufahren...
Gruß aus dem Odenwald...
Jan99 - 05.11.2007, 17:12
HSG findet über den Kampf ins Spiel
Geschrieben von Rhein Zeitung
Montag, 05. November 2007
Handball-Regionalliga: Kai Schäfer, Thomas Schlich und Christian Kirstges erzielen das Gros der Tore zum klaren Heimsieg gegen den TV Groß-Umstadt
Kämpferisch stark präsentierte sich die HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim gegen den TV Groß-Umstadt und kam zum dritten Heimsieg in Folge.
HSG Mülheim-Kärlich/B. - TV Groß-Umstadt 39:33 (18:13)
MÜLHEIM-KÄRLICH. Kai Schäfer traf den Punkt. "Wir sind über den Kampf ins Spiel gekommen", fasste der mit zwölf Treffern erfolgreichste Schütze der HSG ein Spiel zusammen, "das uns eigentlich Selbstvertrauen geben sollte." Schäfer selbst demonstrierte dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in dem er sechs Siebenmeter nervenstark verwandelte. "Manche Torhüter liegen einem einfach", lautete sein knapper Kommentar.
Zwölfmal erfolgreich, darunter sechsmal vom Siebenmeterpunkt, war
Kai Schäfer (vorne) gegen Groß-Umstadt. Kai Kramer (21), Steffen
Siebenschuh (23) und Torhüter Marcel Bolling haben hier keine
Chance gegen den HSG-Kreisläufer.
Manche Schiedsrichter vielleicht auch, sei hinzugefügt. Das pfälzische Gespann Keth/Mansky jedenfalls scheute sich nicht, auf den ominösen Punkt zu zeigen, sobald die jeweilige Defensiv-abteilung zu unerlaubten Mitteln griff. Beachtliche 18 Siebenmeter waren die Folge, zehn für die HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim, acht für den TV Groß-Umstadt. Vor allem zu Beginn der beiden Halbzeiten drückten Thomas Schlich bzw. Kai Schäfer auf der einen, Freddy Lang auf der anderen Seite dem Spiel ihren Strafwurf-Stempel auf. Danach entwickelten sich jeweils Phasen, in denen beide Mannschaften zäh um jeden Ball rangen, die HSG vor der Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung erkämpfte und diesen in der Schlussphase beherzt verteidigte. Was ihr Trainer mit einem gewissen Unbehagen beobachtete. "Mit unserer Angriffsleistung bin ich zufrieden, aber in der Abwehr haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht", schwankte Hilmar Bjarnason zwischen Lob und Tadel. Vor allem gegen die schnelle Mitte des TV Groß-Umstadt, vor der der Trainer gewarnt hatte, fand die Abwehr der HSG kein Mittel und ließ sogar in den letzten zehn Minuten, als die Hessen angesichts ihres Rückstands von 27:33 aufs Tempo drücken mussten, schnelle Gegentreffer zu. "Wir freuen uns eine oder zwei Sekunden zu lang über ein Tor, anstatt sofort wieder umzuschalten", erklärte Bjarnason, warum die Partie trotz einer Sechs-Tore-Führung (34:28, 36:30, 38:22) bis zum Schluss spannend blieb.
Zum Matchwinner avancierte Christian Kirstges, der das Glück zu zwingen schien und zweimal traf, obwohl Groß-Umstadts Keeper noch am Ball war. Auf der Gegenseite trafen die Gäste dreimal den Pfosten und zogen in der Glück-Pech-Bilanz deutlich den Kürzeren. Für Kai Schäfer kein Problem: "Wir haben schon in den vergangenen Spielen kämpferisch alles gegeben, aber da hat manchmal das Glück gefehlt."
Und wenn einem Fortuna einmal hold ist, dann gelingt auch die eine oder andere spektakuläre Fußabwehr. Andreas Oster, der Tobias Arenz Mitte der zweiten Hälfte abgelöst hatte, bremste auf diese Weise zunächst Patrick Beer aus, anschließend Freddy Lang im Siebenmeterduell und hatte so vor 300 Zuschauern seinen Anteil am Erfolg der HSG. Edgar Benz
Mülheim: Arenz, Oster - Kutlesa (4), Schlich (8/3), Schäfer (12/6), Kirstges (7), Bechtel (1); Räder (6), Naji (1), Jung, Brandtscheidt, Vogt, Israel.
Spielfilm: 4:2 (5.), 6:7 (12.), 9:7 (14.), 14:9 (22.), 18:13 (30.), 21:14 (33.), 22:19 (38.), 27:21 (43.), 30:24 (46.), 33:27 (50.), 38:32 (55.), 39:33 (60.).
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