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Israel - 11.03.2008, 15:13
Zitate der Sikhs
"Ich faste nicht, noch begehe ich den Monat Ramadan. Ich diene nur dem Einen, der mich am Ende schützen wird. […] Er/Sie (der Schöpfer) erteilt Gerechtigkeit – an Hindus und an Muslimen (gemeint sind hier alle Menschen, es wird aber exemplarisch auf die größten religiösen Gemeinschaften des damaligen Nord-Indiens Bezug genommen). Pause. Ich mache keine Wallfahrt nach Mekka, noch bete ich in den heiligen Schreinen der Hindus. […] Ich vollziehe keine Anbetungsrituale der Hindus, noch rezitiere ich die Gebete der Muslime. Ich habe den einen formlosen Schöpfer in meinem Herzen aufgenommen, dort verehre ich ihn voller Demut. Weder bin ich ein Hindu noch ein Muslim. Mein Körper und mein Lebensatem gehören Allah, Ram, dem Schöpfer aller."
(Guru Granth Sahib, S. 1136, Arjan)
"Von der Frau wird man geboren, in der Frau wächst man heran, mit einer Frau verlobt und vermählt man sich. Von der Frau erfahren wir Freundschaft; durch die Frau setzt sich der Gang der Welt fort. […] Wie kann man sie da als minderwertig bezeichnen, wo sie doch Königen das Leben schenkt? Aus einer Frau entsteht eine Frau, niemand wäre ohne die Frau. Nanak sagt, ganz ohne Frau existiert nur der eine Schöpfer."
(Guru Granth Sahib, S. 473, Nanak)
"Alle lebenden Wesen sind zu Deinen Füßen, o Herr
und du sorgst für sie alle. Was Dir gefällt ist gut.
Nanak betet auf diese Art zu dir."
(Bilawal M. 1)
"Wenn du nach Vereinigung mit dem Herzen verlangst,
dann quäle keines Menschen Herz"
(Shalok Farid)
"Lasst jeden von uns Gleichheit mit der ganzen Schöpfung und mit
dem grenzenlosen Mitleid, das aus dem Innersten unseres Herzens kommt, auf die Welt schauend."
(Guru Nanak)
"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu entscheiden."
(Erklärung des Hukam)
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