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Aedin - 18.03.2008, 13:07
Glaube an das Leben danach
Hi !
Beim lesen von girl's Zitat :
---Die Angst vor dem Tot kann einjeder mit dem Glauben an das Jenseits bezwingen---
kam mir eine Frage in den Kopf. Wenn wir doch an dieses Leben danach glauben, warum hängen wir dann so an diesem? Sicherlich gibt es jede Menge guter Gründe dafür und jeder sieht es noch einmal anders, auch durch seinen Glauben.
Aber es wurde schon so viel darüber berichtet, wie es dort sein soll,angefangen von: es geht da drüben genauso weiter wie hier, bis hin zu: du wirst das Paradies finden.
Nunja auf der einen Seite sehe ich es ähnlich, auf der anderen Seite nimmt es mir aber nicht wirklich die Angst. Weil eben der Tod auch immer einen Abschied bedeutet.
Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass wir uns alle wieder sehen, da drüben. Aber mittlerweile bin ich da nicht mehr so von überzeugt, denn wenn dem so wäre, gäbe es ja keine "Wiedergeburt"...uff... :roll:
...und nun?
Sicherlich ist es erst einmal wichtiger "hier" zu sein und hier alles zu "regeln" oder zu "leben" wie auch immer, aber mich beschäftigt diese Frage doch schon sehr, wie denkt ihr denn darüber ? Langsam aber sicher kann ich schon gar nichts mehr "glauben"....
LG
Aedin
Thomas - 18.03.2008, 14:21
Tja Petra...
nach so 60, 80 - 120 Jahren hier hat man sich an das hier gewöhnt....meistenteils jedenfalls. Glaubt einer an garnix - hat er Angst, sein Ich und Selbst zu verlieren und allenfalls als Futter für die Würmer "übrig" zu bleiben. Glaubt man an "das Jenseits" - dann ist damitr meistenteils auch die Furcht vor dem Unbekannten verbunden; eine Furcht, die von Predigern die die Hölle und das Fegefeuer heraufbeschwören, geradezu angestachelt wird.
Glaubt man den Predigern nicht, sondern der Lehre der Wiedergeburt - ist`s auch mit Furcht verbunden; man könnte ja als niederes Insekt genauso "wiedergeboren" werden - wie als weiser König....
Es gibt nur Wenige, die sich darauf freuen, endlich die Fesseln der Materie abstreifen zu können und in ein geistiges Leben hineingeboren zu werden...
tara - 18.03.2008, 18:42
hallo aedin :)
ich zieh mich mit "der" vorstellung aus der affaire .... ;)
, daß mutter natur schon alles richtig macht (auch wenn wir es nicht verstehn) , daß in diesem kosmos nichts verkommt und verschwindet (perfekte wiederaufbereitung ...zb. vom sternenstaub zum leben ... ) und das letztendlich alles geist und energie ist .... so gehts mir ganz gut dabei .... aber "religiöse vorstellungen" hab ich gänzlich aufgegeben , mir bringts nix ....
grüße
tara
girl - 18.03.2008, 18:49
Re: Glaube an das Leben danach
Aedin hat folgendes geschrieben: Hi !
Beim lesen von girl's Zitat :
---Die Angst vor dem Tot kann einjeder mit dem Glauben an das Jenseits bezwingen---
kam mir eine Frage in den Kopf. Wenn wir doch an dieses Leben danach glauben, warum hängen wir dann so an diesem? [..]
Weil eben der Tod auch immer einen Abschied bedeutet. [..]
*lächel*
das ist schön, das dich mein Zitat zum nachdenken angeregt hat - genau das sollte es auch tun. Umso mehr bin ich aber durch deine indirekte Antwort auf deine Frage gefordert ebenfalls drauf einzugehen :D
Ich frage Dich, liebe Petra:
was für einen Abschied? Bzw. wer glaubt es sei ein Abschied oder empfindet dies so?
Ich habe mal ein Buch gelesen.. an den Titel erinnere ich mich nicht mehr. Da ging es darum nachzuvollziehen woher wir kommen und wohin wir gehen - schlicht am Ende "was sind wir". Ich möchte nur kurz auf dieses Buch eingehen und meine Erkenntnis daraus mitteilen.
Stell Dir vor, wenn unser Körper nur der Wirt ist - also die Seele selbst das ICH ist, welches sich von Aeon zu Aeon; auf Grund der Vergänglichkeit des Wirtes; immer wieder neue Wohnungen suchen muss - sind wir doch im Grunde immer da und nie wirklich weg.
Heisst es nicht auch, wenn ein Mensch von uns geht "Er war eine gute Seele"? Ist es nicht so, das wir gerade dann - ungeachtet des optischen Aussehens - fast immer nur auf die charakterlichen Eigenschaften zurück erinnern... Wir halten nicht an der Schale fest, liebe Petra - wir haben die Seele in unser Herz geschlossen und können sie dann nicht mehr optisch zuweisen. Aber... ist es nicht denoch so, das wir trotzdem hin und wieder (bei liebgewonnenen Menschen denen wir sehr nahe standen), dass Gefühl haben als sei er bei uns?
Wer verabschiedet sich nun? Das ist nicht die Frage die wir zu beantworten haben. Die Frage lautet viel mehr: Von was verabschieden wir uns?
Vom Körper - vom Wirt.
Und wenn wir ganz genau hinfühlen passierts, dass wir spüren nicht allein zu sein....
Ich denke wir sollten uns einfach mehr auf diese Mentalität berufen.. zu ihr zurück finden; jeder hat diese Sensibilität ganz tief drin vergraben - danach suchen und vom Staub befreien sollte das Ziel a priori sein ;)
Vielleicht klappts dann auch einmal mehr mit einem Wirt von Nebenan :roll:
Aedin - 19.03.2008, 10:08
Lieber Thomas,
*lächel* also an dieses Fegefeuer glaube ich ja nun mal so gar nicht...da fällt mir immer nur eines ein, weil das ja was mit dem teufel zu tun hat (haben soll) nämlich die Frage: was ist das für ein Gott der einen Engel fallen läßt. :cool: ...aaaber sehr viele glauben halt dran und darin sehe ich auch das zweigeteilte dieser Welt, oder besser gesagt der Menschheit um mal bei den Medaillen zu bleiben. Schwarz/weiß und so, ist halt Glaubenssache....
hmmm nach 60, 80, 100 Jahren ? Ohne jetzt etwas falsches schreiben zu wollen, aber mir persönlich wäre ein geistiges Leben schon heute lieber, nee nicht falsch verstehen. ;)
Hi tara !
hmmm und glaubst du dass diese Form der Energie denkt.....denken kann...?
Liebe Gaby,
ohja dieses Zitat ging mir schon einige male durch den Kopf ... :)
Was den Abschied anbetrifft, damit meine ich die "Zurück gebliebenen", die, die trauern.
Das mit dem "Wirt" hmmm..... ich las dazu auch mal ein Buch, ach was eines...ziemlich viele, aber dieses eine fand ich am besten, denn dort wurde gesagt, dass man nicht zurück muss, wenn man nicht will. Also das man durchaus dort bleiben kann, wo auch immer das sein soll. Fand ich irgendwie beruhigend. ;)
Was das mit den Seelen anbetrifft, dieses Gefühl dass da "jemand" ist ich schreibe jetzt einfach mal: ich weiss dass das so ist. ;)....und richtig: man erinnert sich an den Menschen, nicht an die Hülle....fällt mir wieder eine Frage ein: an was erinnert man sich bei Menschen wie z.B. Paris ? ...oh das war gemein, sorry. dumdidumdidum.... :cool:
Liebe Grüße
Aedin
tara - 19.03.2008, 10:45
hallo aedin :)
du schreibst ...
Hi tara !
hmmm und glaubst du dass diese Form der Energie denkt.....denken kann...?
***********************************
naja , vielleicht nicht so wie ein mensch , weil es ja "mehr " als ein mensch ist .... ich denke es wird alles das können was es auch darstellt (natur , tiere , menschen und all die außerirdischen die wir gar nicht kennen ) und noch vieles mehr , weil wir ja nur einen bruchteil dessen wahrnehmen können was der kosmos überhaupt "ist" .
ich halte mich da streng an die gehirnforschung und die erkenntnisse der physiker .
grüße
tara
girl - 19.03.2008, 10:55
Aedin hat folgendes geschrieben: an was erinnert man sich bei Menschen wie z.B. Paris ?
*schmunzel*
da ich jetzt nicht davon ausgehe, das Du den Sohn Trojas gemeint haben könntest, sondern Fräulein Hilton...
Kann ich wenig zu sagen, sie ist ja noch da :D - aber ich vermute mal, das da wenig im Kopf hängen bleiben wird. Da wird mir pers. mehr die Spears in Erinnerung bleiben, dieses arme Geschöpf. Ich wünsch es ihr, wenn möglich, als Hund wieder zu kommen damit sie den Leuten ans Bein pullert!! ;)
Thomas - 19.03.2008, 11:49
Nach der Baha`i-Lehre sind die kommenden Welten Gottes geistiger Natur; die "Wiederauferstehung" findet also als "geistige Wiederauferstehung" statt. Die Umschreibung von tara mit "Energie" trifft das m.E. ziemlich genau.
Diese geistigen Welten sind unzählbar, aber anscheinend hierarisch abgestuft; je mehr Welten in Seele durchquert, um so näher kommt sie zu "Gott" bzs. zu dem Energiebereich, den wir unter Gott verstehen. "Hölle" und "Paradies" kennzeichnen da nur die Welten, die ensprechend weit von "Gott" entfernst sind oder entsprechend "nah" daran sind.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit für die Seele, die nun besonders "nah" an der "Welt" Gottes ist, auch in die "unteren Welten" hinabzusteigen und dort als "Lehrer, Führer" für die Seelen zu dienen, die sich auf einen "Aufstieg" vorbereiten müssen - Also, Gaby & Petra, macht euch auf was gefasst - ihr dürft der Paris Hilton beim "Aufstieg" helfen... :D :D :D :D
Aber vielleicht kriegt sie ja noch`n Dreh auf dieser Erde - und hilft nachher euch... :D :D :D :D :D :D
girl - 19.03.2008, 12:28
rofl,
ich bin mir sicher, Thomas, das uns bereits jetzt im Hier schon geholfen wird. Was die Energie betrifft... ob ich nun Energie sage und mir dadurch die Seele besser vorstellen kann, oder ob ich Seele ansich sage - spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle.
In einem Bericht des Wissenschaftsmagazin P.M. (kann auch Wissen heheißen haben, bin nicht mehr sicher), wurde die Kraft des Dritten Auges beschrieben als Energie die im freien Raum auf sensible Nerven von anderen Menschen trifft - meist Menschen die dem Sender dieser Energien sehr Nahe oder gar im Verwandtschaftsverhältnis stehen. Einige Wissenschaftler sind davon überzeugt, das diese Energien sich wie ein Agonist an die Rezeptoren der Empfänger nistet bzw. diese berührt. Dadurch Signalprozesse ausgelöst werden die eben dem Empfänger helfen bestimmte Ereignisse im Vorfeld beeinflussen oder spüren zu können.
Das sagt in ungefähr das aus was ich mit Seele verbinde. Beim Tod selbst werden diese Energien dann komplett freigesetzt und treffen hier und da auf viele Rezeptoren vieler sensibler Empfänger.. Für mich eine durch und durch schlüssige Theorie zur Beschreibung des Wortes Seele...
Kiki - 19.03.2008, 13:46
Vielleicht müssen wir uns das ganze auch wie eine Geburt vorstellen.
Also: Tod= Geburt=Übergang in eine anderes Dasein.
Der Embryo, der im Mutterleib ensteht und heranwächst zum Säugling. Wenn die Reifung beendet ist, setzt die Geburt ein. der Lebensraum vorher war die Gebärmutter. Hier in dieser Welt entwickeln wir uns ja auch in verschieden Stadien und "reifen", bis wir sterben. Das ist dann vielleicht der Übergang in eine neue Daseinsform - wie auch immer diese aussehen mag.
Vielleicht ist es ja auch so vorstellbar. Sicher ist nur, dass wir es hier wohl nie wirklich wissen werden und vielleicht auch nicht müssen/sollen oder erst wenn es an der zeit ist.
Liebe Grüße
Kiki
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