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tara - 16.07.2007, 14:10
Hsi Wang Mu
Hsi Wang Mu
, ist eine der ältesten chinesischen Gottheiten, die im mittelalterlichen Daoismus als Unsterbliche, Lehrerin, Symbol der Transzendenz und Vermittlerin zwischen den himmlischen und den irdischen Reichen eine herausragende Rolle spielte, aber auch im heutigen Daoismus, besonders bei den Himmelsmeistern ist sie noch eine hohe Gottheit. Neben den religiösen Kulten gab es in China auch immer wieder Volkskulte um diese Göttin.
http://de.wikipedia.org/wiki/Xiwangmu
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f2/XiWangMu-Dresden.JPG
grüße
tara
lila - 16.07.2007, 14:23
Zitat: Trotz der positiven Darstellung als Lehrerin und Bewahrerin des kosmischen Gleichgewichts hat Xiwangmu auch eine zerstörerische Seite. Als höchstes Yin ist sie auch eine Göttin des Todes und Zerstörerin...
Danke für diese erhellenden Infos, werte Tara.
_()_
tara - 17.07.2007, 11:33
Trotz der positiven Darstellung als Lehrerin und Bewahrerin des kosmischen Gleichgewichts hat Xiwangmu auch eine zerstörerische Seite. Als höchstes Yin ist sie auch eine Göttin des Todes und Zerstörerin...
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ich glaub "den tod" als feind und zerstörer kennt man nur im westen .
im osten ist der tod ja nicht "das ende" sondern nur ein "übergang" der aber richtig vorbereitet und gemeistert sein will , aber nichts destruktives .
- höchstes yin - da sollte man das IGING das buch der wandlungen gut kennen .... da werden sehr gut die übergänge von einen zustand in den anderen gezeigt (seelisch/körperlich) , yin ist weich , nachgiebig und kalt in seiner höchsten ausformung ist es eine auflösung in alle bestandteile ein zerfließen wo auch alle wärme schwindet (wärme ist yang - hitze , härte ) .... ist ja sehr schön bei der verwesung zu sehen - der körper ist kalt und verflüssigt sich zusehends ....
darum ist es im taoismus so wichtig das gleichgewicht zwischen den kräften (yin u. yang ) zu wahren - ist eines zu viel kann es das andere schädigen - diese ansicht ist ja auch der grundpfeiler der chinesischen medizin .
grüße
tara
tara - 17.07.2007, 11:37
yin - yang
Die beiden Begriffe begegnen von Anfang an sowohl mit zeitlicher als auch mit räumlicher Bedeutung. Yin bezeichnet im Shijing die kältere Nordseite eines Berges und das beschattete Südufer eines Flusses bzw. die dunklere, kühlere Südseite eines Tales, Yang die wärmere Südseite des Berges und ein besonntes nördliches Flußufer, das sich für eine Stadtgründung eignet, bzw. die hellere Nordseite eines Tales. Analog verband man zeitlich mit Yin die Vorstellung von Tagen mit kühlem Wetter und bedecktem Himmel, mit Yang diejenige zunehmend warmer Frühlingstage. Da das Tal insgesamt relativ schattig, der Berg insgesamt relativ sonnig ist, verwendete man den Begriff Yang auch für den Berg als Ganzes und in weiterem Sinne überhaupt für alle konvexen Oberflächenformen, Yin für Täler schlechthin und für alles Konkave. In einem weiteren Sinne wurde Yang zur Bezeichnung des Lichts, insbesondere auch der Sonne selbst, und alles Hellen verwendet, Yin zur Bezeichnung des Schattens und des Dunklen. Dementsprechend wurde das Trocknende und das Trockene, Luft (Wind) und Feuer, Yang zugeordnet, das Kühle und Feuchte, Wasser und Erde, Yin; Tag und Sommer sind Yang, Nacht und Winter Yin. Die wintergemäß geschlossene Haustür ist Yin, die im Sommer offene Yang.
Yin und Yang sind nach chinesischer Auffassung nicht antagonistisch, sondern komplementär.
Ihr Gegensatz ist relativ, niemals absolut (etwa im Sinne westlicher Vorstellungen von Gut und Böse). So ist der Vater Yang, der Sohn seinem Vater gegenüber Yin, doch seinen eigenen Söhnen gegenüber Yang. Yin und Yang sind keine Substanzen, keine Gattungen oder Arten, auch keine Kräfte, sondern zwei Klassen von Eigenschaften, zwei Gruppen von Aspekten der Wirklichkeit, auf deren unterschiedlicher Kombination alle Erscheinungen beruhen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang
grüße
tara
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