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gisela - 15.07.2007, 23:06
Mathe studieren?
Das bekommt ein eigenes Thema, weil immer wieder danach gefragt wird...
Mathe an der Uni ist schwer, keine Frage. Dass die Durchfallquoten ziemlich hoch sind, lässt sich auch nicht abstreiten.
Uni-Mathe hat nichts mit Schulmathe zu tun - man rechnet kaum noch, sondern beweist alles von Anfang an. Das ist eine sehr große Umstellung und vermutlich jeder Mathestudent hat mal überlegt, das Studium zu schmeißen; oft dauert es ein bis zwei Semester, bis man wirklich anfängt, etwas zu verstehen.
Man muss in der Schule von daher nicht unbedingt eine Eins gehabt haben, aber ganz schlecht und uninteressiert sollte man natürlich auch nicht gewesen sein :wink:
Meine Meinung: Mathe ist zu schaffen, wenn es einen entweder sehr interessiert und/ oder man ein klares Ziel hat - in meinem Fall, dass ich unbedingt Mathelehrerin werden will. Man muss bereit sein, sehr viel zu investieren und jede Menge Zeugs zu machen, was man nie wieder braucht.
Ich bin jetzt im 4. Semester, habe die Zwischenprüfung in Mathe und würde es auch nochmal machen, weil die "Vorteile" (relatives Interesse, Ziel) die "Nachteile" (hammerhartes Studium) überwiegen.
Ich denke, dass die Durchfallquoten auch deshalb so hoch sind, weil viele nach dem Motto "Ich brauch noch ein zweites Fach, Mathe fand ich ganz gut in der Schule und es verbessert die Einstellungschancen" drangehen - und das geht bei Mathe halt in 99% der Fälle schief.
Wer mehr wissen will, frage einfach :)
Anonymous - 10.10.2008, 14:45
Frage
hallo,erstmal find ich das voll super,dass du so hilfsbereit bist.ich hätte da noch ne frage.ich fang dann jetzt an mit mathe und englisch auf lehramt.
ich weiß schon,dass mathe sehr hart werden wird,aber ich hab eben das ziel mathelehrerin zu werden und das will ich unbedingt schaffen.ich komme insgesamt auf 24 SWS im 1.semester,da es in englisch auch einiges zu tun gibt.was würdest du sagen ist das zu schaffen oder ist das zu viel in der woche??
würde mich über eine antwort freuen.lg
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