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Gerhard - 25.08.2007, 18:28
Direkte Demokratie
Hallo Aedin!

Gibt es auch bei euch wie hier in NRW die Möglichkeit, die Entscheidungen der Kommune zum Beispiel durch ein Bürger(Volks)begehren und möglichem folgenden Bürgerentscheid zu stoppen.

Hier in Aachen wurde letztes Jahr mit einem Bürgerbegehren, und da der Rat der Stadt Aachen dieses Begehren ablehnte mit einem Bürgerentscheid am 10.12.2006 das "Bauhaus Europa" gestoppt.

Nicht nur die Mehrheit der Abstimmenden, sondern auch der notwendige Prozentsatz, der Wahlberechtigten wurde ohne Probleme erreicht. Wenn iuch mich richtig erinnere, dann mußten 20 Prozent der Wahlberechtigten das Bürgerbegehren mit ihrer Stimme unterstützen.

Gruß
Gerhard
Aedin - 25.08.2007, 18:34

Hallo gerhard,

wir sind hier im falschen thread.... :cool:

Diese Sitzung von der ich schrieb, eben ist es mir wieder eingefallen, ging darum, einen Bürgerentscheid auf den Weg zu bringen, also die hier ansetzigen Politiker wollten nicht einmal das zugestehen...blieben einfach diesem Abend fern.
Mittlerweile ist ein Jahr rum und ich habe keine Ahnung inwieweit sich da noch etwas "getan" hat ...

lg
aedin
Gerhard - 26.08.2007, 17:45

Hallo Aedin!

Möglicherweise haben sie nicht genügend Unterschriften bekommen oder es lag ein Formfehler vor oder anderes ....

Aedin hat folgendes geschrieben: wir sind hier im falschen thread....

Oh ... :oops: ... Aysha kannst Du es in den richtigen Thread schieben?

Gerhard
Aysha - 26.08.2007, 19:03

Huhu Ihr!!

Also, ich habe versucht diese drei posts zum anderen zusammenzuführen, aber irgendwie mag das nicht funzen :ko:

Es kam immer nur das da :oops:


Warning: file(../../cgi-bin/admin/dbs/.dat) [function.file]: failed to open stream: No such file or directory in /home/bacchus/iphpbb.com/www/board/common.php on line 194
phpBB : Kritischer Fehler

Could not connect to the database - Ihre Datenbank ist gerade nicht erreichbar, bitte um etwas Geduld, es gehen keine Daten verloren. Sollte diese Meldung in kurzen Abstaenden auftauchen, wenden Sie sich bitte an den Support

ich kenn mich da ja auch nicht so gut aus
Gerhard - 26.08.2007, 22:16

Hallo Aysha!

Wenn es denn nicht funktioniert, Themen zusammenzuführen, so kann man wohl nichts daran machen. So danke ich Dir, daß Du die Themen getrennt hast, so kann man hier in diesem Thema vielleicht über die Möglichkeiten der direketen Demokratie sprechen, die hier in Deutschland wohl nicht so vorgesehen sind, wie in der Schweiz zum Beispiel.

In Österreich kenne ich mich nun überhaupt nicht aus und kann auch dazu nichts sagen.

Hier in Deutschland kann man sagen, das auf Bundesebene Grundsätzlich Volksbehren/Volksentscheid nicht vorgesehen sind. (siehe Wikipediaartikel, LInk unten)


Auf Länderebene ist die Möglichkeit eines Volksbegehrens/Volksentscheid schon eher gegeben. Hier hat wohl das jeweilige Bundesland die dementsprechende gesetzgeberische Kompetenz.

Ich denke, daß in allen Bundesländern auf Kommunalebene das Volksbegehren/der Volksentscheid die meiste Bedeutung hat und am meisten vorkommt.

Hier genaueres von Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren

Wenn ein Volksbegehren die nötige Unterstützung bekommt, so kann der jeweilige Entscheidungsträger entscheinden, ob er sich dem Begehren anschließt, und damit seine vorherige eigene Entscheidung zurücknimmt oder ober er das Begehren ablehnt.

In einem solchen Fall kommt es dann zum Volksentscheid.

Gruß
Gerhard
Aysha - 26.08.2007, 23:15

Hu Gerhard, na ja, normal sollte es schon gehen, aber irgendwie wollte das Forum das heute nicht, tztz, Gerwerkschaftsforum :lol: :lol:

ich habe den Titel mal geändert ;)
Aedin - 27.08.2007, 08:41

Liebe Aysha,

danke für den neuen thread, wir waren ohnehin schon ziemlich weit vom thema ab... :)

Hallo gerhard,

habe mir den link mal durchgelesen und was mir dazu einfällt: warum einfach wenn's auch umständlichgeht. :lol:

Zu der Sache hier in Dreieich, meines Wissens gab es genügend Unterschriften...und m.W. gibt es Leute die sich da per Richter Rat holen...aber ich bekomme da nichts mehr mit, steht nichts mehr in der Zeitung drüber, ist zwar noch aktuell, aber offensichtlich beschäftigen sie die Zeitungen nur mit im Moment zu sehendem aktuellen...wie auch immer, da lief etwas nicht so ganz astrein ab.

Zu den Direktwahlen....soweit mir bekannt, wurde dieses direkt Wahlverfahren dank unseres Herrn Hitlers in Deutschland abgeschafft. Weil diese Partei einst durch eben solche Wahlen an die Macht kam....das Thema hatten wir einmal vor vielen Jahren noch bei chat.de unter Politik besprochen..da es aber schon so ewigst lange her ist, kann ich hierzu leider keinen link setzen ...

und noch einmal zu den Bürgerinitiativen.... es ist bestimmt gerechtfertigt eine gewisse Anzahl von Unterschriften zu sammeln (alleine schon aus dem Grund ob überhaupt ein allgemeines Interesse vorliegt), anders hat man ja auch keine Möglichkeit sich als Bürger Gehör zu verschaffen...auf der anderen Seite sollte das mit der Anzahl der Stimmen aber abhängig von dem jeweiligen Ort , also prozentual gehalten werden...
oder aber: es sollten Bürger Gehör erhalten, die sich gegen etwas aussprechen, dieses an den von ihnen gewählte Parteimitglied weiter geben können, welches dieses dann direkt zur Sprache bringen kann, an der richtigen Stelle.

Generell sollten aber Beschlüsse bzw. größere Vorhaben den Bürgern mit geteilt werden, vielleicht mal in Form eines Infoblatts, aber da werden lieber hinter verschlossenen Türen Abmachungen getroffen, die dann in der Regel schon so weit voran geschritten sind, dass, wenn der Bürger etwas davon erfährt, kaum noch eine Möglichkeit besteht, sich im vorgeschriebenen Zeitraum zu sammeln..... :roll:

LG
Aedin
Gerhard - 29.08.2007, 01:19

Hallo Aedin!

Erst ein mal noch zum Bürgerbegehren:

Hier in NRW ist es so, das bei einem Bürgerbegehren ein gewisser Prozentsatz der Einwohner das Bürgerbegehren unterstützen muß. Ohne jetzt genau die Prozentsätze parat zu haben ist je größer die Gemeinde ist je geringer der Prozentsatz an Unterschriften, der für ein erfolgreiches Bürgerbegehren notwendig ist.

Um mal ein willkürliches Beispiel zu nennen mit falschen Zahlen: Zum Beispiel bei einer GEmeinde mit 1.000 Einwohnern müßten noch 500 Einwohner unterschreiben = 50 %, bei einer Gemeinde mit 10.000 Einwohnern reichten vielleicht 4.000 Unterschriften = 40 % aus und bei einer Gemeinde mit 100.000 einwohnern möglicherweise nur 30.000 Unterschriften = 30 % DIE ZAHLEN SIND SICHERLICH FALSCH. ICH WOLLTE NUR MEINEN VORHERIGEN SATZ ETWAS VERDEUTLICHEN.

Hinter verschlossenen Türen werden Entscheidungen getroffen?

Die weitaus meisten Sitzungen des Bundestages, der Landtage und Kommunalparlamente sind öffentlich, daß heißt, es sind Zuhörer an speziell dafür vorgesehen Plätzen zugelassen.

Auf die Schnelle möchte ich jetzt nichts über Ausschüsse schreiben, nur so viel, wenn es wenige Ausschüsse gibt, die nicht öffentlich sind müßten die anderen wohl öffentlich sein.

Schaust Du hin, wenn Du zum Beispiel in der Zeitung etwas über eine Änderung eines Bebauungsplanes liest. Die Gemeinde muß Änderung eines Bebauungsplanes in der örtlichen Presse veröffentlichen.

Da kann man dann sehen, welches Gebiet demnächst Bauland, Gewerbefläche oder was auch immer wird, oder von einem in anderes umgewandelt wird.

Wegen der Späte der Zeit erst ein mal so viel und

Gruß
Gerhard
Thomas - 29.08.2007, 11:42

Das Problem, lieber Gerhard, liegt in erster Linie darin, dass die Fachsprache in öffentlichen Ausschüssen und öffentlichen Sitzungen nicht gerade dazu angelegt ist, den Bürger auch zu informieren. Und öffentliche Sitzungen und Ausschüsse nützen wenig, wenn dem mehr oder minder spezialisierten Publikum nur übrig bleibt, auf den mehr oder minder grossen Schwachsinn zu hören, man jedoch keinerlei Möglichkeiten hat -weder durch Fragen, noch durch die Stellungnahme beim persönlich-betroffen-sein- "den lieben Politikern" auch mal andere Denkungs- und Lösungsansätze zu vermitteln.
Gerhard - 30.08.2007, 18:18

Hallo Thomas!

Zumindest in den Kommunen und derartigen Verbände sind die Mitglieder weitgehend "ehrenamtlich tätige" Menschen. Von daher denke ich, hat zumindest dort das Fachchinesisch seine Grenzen. Stimmt, Rückfragen von Besuchern sind wohl nicht zugelassen. da gibt es nur ab und zu mal eine Bürgerfragestunde in den Gemeinden, aber allzuviel ist das auch nicht.

Gruß
Gerhard
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