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KaeptnBlaubaer - 14.07.2007, 13:16
Lengede- Arena
Lengede-Arena: Freude und Skepsis bei der Politik
CDU-Fraktionschef Kramer: Gewerbeflächenverkauf nicht unumstritten
Von Doris Comes
LENGEDE. Für 3 Millionen Euro soll In Lengede eine Eissporthalle gebaut werden. "Bei aller Freude, wenn es klappt, aber die Entscheidung 20 000 Quadratmeter Gewerbefläche für die geplante Lengede-Arena zu verkaufen, war nicht unumstritten", betont Lengedes CDU-Fraktionschef Michael Kramer. Letztlich sei die Entscheidung aber einstimmig gewesen.
Wie berichtet, will die Eissporthallen GmbH Nord aus Salzgitter im Lengeder Gewerbegebiet an der Maria-Agnesi-Straße die Multifunktions-Eissporthalle bauen. "Gewerbegebiet kann die Gemeinde nur einmal verkaufen", nennt Kramer Bedenken. Schwerpunktmäßig müsse es um Arbeitsplätze und Firmenansiedlungen gehen. Die Arena-Betreiber sprechen von 9 Arbeitsplätzen.
"Pläne der Halle haben wir auch noch nicht gesehen", betont Kramer. Es solle sich aber um einen "Schlichtbau in Modulbauweise" handeln. "Wohl kein besonders ansehnlicher Bau, aber der Bauplatz liegt ja im letzten Zipfel des Gewerbegebiets", meint der CDU-Politiker.
Diesen "Zipfel" aber wollen die Betreiber der Legende-Arena als Attraktion für aktive Sportler und Eissportfans aus der ganzen Region gestalten. "Die Halle wird beheizbar sein und neun Monate im Jahr geöffnet", sagt einer der beiden Geschäftsführer, die namentlich noch nicht genannt werden wollen, im PN-Gespräch. Beide aber haben nach eigener Aussage privat und beruflich mit dem Eissport zu tun.
Öffentliche Laufzeiten soll es vorrangig am Wochenende geben, aber auch Schnupperkurse und Eislauftraining. Auf etwa 300 Quadratmeter soll unabhängig vom Eissportbetrieb von nachmittags bis abends Gastronomie angeboten werden, hinzu kommt ein Biergarten.
Gespräche, so die Betreiber, hat es mit den beiden Salzgitteraner Eishockeyvereinen gegeben: "Sie haben Interesse gezeigt, die Halle zu wechseln." Derzeit sind die Steel Bullets des Salzgitter Eishockey Nachwuchsvereins (Senf) und die Steelers vom EHC Salzgitter noch in der Halle am Salzgittersee beheimatet.
So konkret sieht Frank Lichtenberg, Pressesprecher der Steel Bullets, einen Wechsel allerdings nicht. "Wir sind mit der Salzgitteraner Halle nicht schlecht bedient, die Bedingungen sind akzeptabel, aber es geht ja nicht nur um die Spielstätte und Trainingszeiten", sagt Lichtenberg. Wenn aus Lengede attraktivere Hallenmieten oder mehr und preisgünstigere Werbeflächen für die Sponsoren des Vereins geboten würden, dann "muss der Verein auch wirtschaftlich denken".
"Keinen Grund zur Panik", sieht Annette Schudrowitz, Prokuristin und stellvertretende Geschäftsführerin der Sport und Freizeit GmbH, Tochtergesellschaft der Stadt Salzgitter und Betreiberin der Eissporthalle am Salzgittersee. Mit den Vereinen sei man im Gespräch und bei ständig steigenden Besucherzahlen und öffentlichen Laufzeiten – auch in der Woche – seien die Kapazitäten der Halle gut ausgelastet.
Samstag, 14.07.2007
Qelle: Salzgitter-Zeitung
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